Jeder kann die Welt zum Guten verändern.

Beginnen wir in unserem Inneren.

Immer mehr Menschen erkennen, dass es mehr gibt als das Weltbild, das uns mitgegeben wurde und uns geprägt hat.
Wir erkennen Zusammenhänge des Ganzen. Sogar die Wissenschaft hat bewiesen, dass alles Energie ist.

Hier findest Du Ideen, Tipps, interessante Partnerseiten und Berichte.. Glaube nichts was Du liest – probiere aus was Dich anspricht, hinterfrage. Es sind Möglichkeiten von vielen, Dich von unnötigem Ballast frei zu machen um zu Dir selber, Deiner Natürlichkeit zurück zu gelangen. Deine Vollständigkeit war/ist immer da, sie freut sich geduldig darauf von Dir wieder entdeckt zu werden.

Einleitung - Wozu Achtsamkeit?

Die Menschen in der heutigen Zeit sind konfrontiert mit rasanten Veränderungen, Herausforderungen und äusserlichen Einflüssen. Oft umgibt den Menschen eine Hilflosigkeit oder das Gefühl „eh nichts ändern zu können“. Dies sind unsere eigenen oder übernommenen Ausreden vor uns selbst oder ein Fokus auf die Angst...
achtsamkeit

Das Gefühl der Sinnlosigkeit und Verantwortungslosigkeit, sowie das Chaos in vielen von uns, zeigen sich uns wenn wir die Welt im Ganzen betrachten; als verschmutzte Umwelt, Unzufriedenheit, Leid, Konsumrausch, Hungersnot, und unnötige Kriege. Menschen sehnen sich nach tiefen Gefühlen der Liebe, des Glücks, der Zufriedenheit, nach der Gewissheit im Leben eine Bestimmung oder Aufgabe zu haben, die Verbundenheit zur Natur wieder spüren zu können, einfach nach Ruhe oder frei zu sein von irgendwelchen Zwängen.

Dem Glück wird nach gerannt und „Sicherheiten“ wie Partner, Job, Geld, Sport, Essen, Religionen, Drogen, das Kind als eine Art „Projekt“, iPhone, Werbung und Co. bekommen eine unnatürliche Priorität. Freude und Glück finden wir nur begrenzt darin. Der Zugang zur Quelle des beständigen Wohlgefühls und innerer Zufriedenheit steckt einzig in uns selber. Jeder kann es an Ort und Stelle erkennen und sich bewusst dafür oder dagegen entscheiden. Bewusstsein ist Weckruf und Schlüssel in einem. Es ist eine Möglichkeit, Raum in uns frei zu machen um dadurch Verantwortung für unser Inneres zurück zu erlangen und Platz zu machen für die Lebensfreude die gelebt werden will.

Wozu Achtsamkeit?

Es geht bei der Achtsamkeit primär um das aufmerksame und wertfreie Beobachten des Augenblicks. Ohne dabei zu unterteilen in gut/schlecht, positiv/negativ etc., sondern zu beobachten und zu akzeptieren wie es in dem Moment gerade ist.

In unserer schnelllebigen und leistungsorientierten Zeit wird der Alltag oft von Hektik, Stress und Leistungsdruck bestimmt. Das Frühstück mit der Familie könnte so schön sein, doch die Gedanken kreisen bereits um die Arbeit im Geschäft. Bei der Mittagspause brummt der Kopf wegen dem morgigen Gespräch mit der Kollegin die traurig ist. Und abends überlegen wir bereits was am Wochenende noch zu erledigen ist. Um ja nichts zu verpassen hetzen viele in Gedanken in die Zukunft oder in die Vergangenheit und dabei entgeht einem das was wirklich gerade hier und jetzt wahrhaftig ist. Mit Achtsamkeit kann man das ganze entschleunigen.

Schon wenige achtsame Momente am Tag erhöhen die Lebensqualität, machen zufriedener und können sogar einem Burnout vorbeugen- ganz ohne Hilfsmittel, zu jeder Zeit, an jedem Ort.

Achtsamkeit hilft Dir:

  • Dich selbst neu zu entdecken und kennen zu lernen
  • bewusster im Hier und Jetzt leben
  • das Leben als Abenteuer zu geniessen
  • Dich wieder zu spüren
  • Deine Umgebung wahrzunehmen
  • Dich zu entspannen
  • Deine Mitmenschen zu akzeptieren
  • friedlicher und toleranter zu sein
  • Dich zu öffnen
  • Dir Ruhe zu gönnen
  • Dein Glück zu entdecken
  • flexibler zu sein
  • Deine Kreativität zu beleben
  • Dinge wahrnehmen die Du vorher übersehen hast
  • mit schwierigen Situationen gelassener umgehen zu können
  • Deine Empathie zu fördern
  • Situationen besser einzuschätzen
  • auf Deinen Instinkt zu vertrauen
  • Dich zu fokussieren
  • Deinen Horizont zu erweitern
  • Dankbarkeit zu empfinden
  • Lösungen zu entdecken
  • gelassen zu bleiben
  • Ruhe zu geniessen
  • Den aktuellen Augenblick vollkommen wahrzunehmen
  • Dich geborgen zu fühlen

Dich als wichtigen Teil vom Ganzen zu wissen

Liebe und Angst – Textpassagen aus dem Buch „Im Licht“ von Adrian-John Hak

Aus dem Vorwort: In diesem Buch biete ich Dir eine entsprechende Lebensphilosophie an, die Dich wirkungsvoll unterstützen kann, mehr Wohlbefinden, Lebenskraft, Lebensfreude und inneren Frieden in Deinem Leben zu haben. In dem Sinne stell sie eine praktizierbare Philosophie dar, die Dir dient, Dich wiederzuerkennen, Deinen authentischen eigenen Weg zu erfassen und entsprechend brauchbare Werkzeuge in Dein Leben zu integrieren...
liebeundangstLiebe ist die mächtige positive Energie, die uns in jeder einzelnen Zelle erstrahlen lässt. Sie fliesst durch das Universum und ständig durch uns hindurch. Wegen der Liebe sind wir hier – in wirklich jedem Sinne! Obwohl diese reine Liebe auch romantischen Gefühlen ihren achtbaren Platz gewähren kann, stellt sie als Ganzes eine viel grundlegendere, tiefere, reinere Form dar. Eine, die keine Erwiderung benötigt, da sie einfach ist. Liebe in diesem Sinne heisst, Liebe sein. Die Liebe zulassen und sie in unseren Aufgaben, in unserem Sein und unserem Bewusstsein aufgehen lassen und sie so anderen Menschen, Tieren und der ganzen Natur zufliessen lassen. Diese Liebe ist die Kraft, die uns durchs Leben führt bzw. führen würde. Und wenn wir nicht auf Liebe eingestimmt sind, dann übernimmt die Angst eben auch diesen gewichtigen Anteil der Navigation. (Teilabschnitt aus „Licht und Dunkelheit für das menschliche Wesen“ / 57) Wir machen alles, was wir machen oder nicht machen, wegen und durch diese Energie. Im Grunde genommen, ginge es uns jeweils nur um das grösstmögliche Erleben von Liebe bzw. die positive(n) Empfindung(en). In allem. In jedem Augenblick bewerten das Unterbewusstsein und das Bewusstsein Gedanken, Gefühle, Empfindungen und Geschehnisse mit Liebe und Angst. Auch wenn es öfters nicht gelingt, wollen wir, wenn immer möglich, eine positive Empfindung haben. Liebe(n) ist immer unsere höchste Absicht, auch wenn sie bei manchen Menschen tief verborgen zu sein scheint und/oder sie sich dazu völlig unfähig fühlen. All unsere Gedankengänge, Verhaltensweisen und Handlungen geschehen entweder aus Liebe oder Angst. Die Handlungen aus Angst sind Versuche, mehr Liebe zu erlangen. Die Handlungen aus Liebe sind ebenfalls, um mehr Liebe zu erlangen. Niemand handelt wohlüberlegt, um selber mehr Angst zu haben! Sogar Diktatoren, die blutrünstig ihr Gewaltregime aufrechterhalten, handeln aus purer Angst (nicht aus Macht!). Und gleichzeitig ist ihre Angst ein verzweifelter Schrei nach Liebe  – zumindest ein Versuch, für sich ein bisschen weniger Angst (also mehr Liebe) zu haben. Diktatoren sprechen meist die Sprache des Überlebens und nicht des Erlebens – ein deutliches Anzeichen für Angst, denn wenn wir überall nur liebevoll grünes Licht bekommen würden, gäbe es uns ziemlich schnell nicht mehr. Um zu „leben“ brauchen wir aber die Liebe. Und wenn die letzte Hoffnung auf Liebe für einen in dieser Menschwerdung sterben täte, würde man auch nicht mehr überleben wollen.
(Teilabschnitt aus „Liebe und Angst sind die treibende Kraft in unserem Leben“ / Seite 63)Wenn Du die Wahl hast, zwischen positiven und negativen Empfindungen, welche wählst Du? Grundsätzlich ist es unser Bestreben, positive Empfindungen zu haben. Nicht wenige Menschen wählen trotz des Wissens, was ihnen auf direkterem Wege positivere Empfindungen bescheren würde, eine negativere Variante: z.B. schauen sie sich Tragödien am Fernseher an, statt sich in der Natur zu bewegen. Probleme zu erkennen (und zu lösen) wird uns von klein an antrainiert, direkt positiven Empfindungen nachzugehen eher nicht. Man meint wohl, dass positive Empfindungen von entsprechenden äusseren Belohnungen oder Anerkennung abhängig sein müssten. Anerkennung kann durchaus, muss aber nicht, mit unserer authentischen Liebe übereinstimmen. So lernen wir vor allem zu gefallen, zu problematisieren und Probleme zu lösen, um positive Empfindungen zu erlangen. Wenn die erwartete Anerkennung jedoch ausbleibt, steht der Mensch ziemlich leer da und neigt dann unter Umständen zu kompensatorischem Verhalten, das ihm die positiven Empfindungen bescheren soll. Er weiss intuitiv, dass er das menschliche Anrecht auf bedingungslose positive Empfindungen hätte und dass er hier ist, um die Liebe zu leben… nur nicht wie.
Positive Empfindungen sind immer eine körperinterne Angelegenheit. Wir hätten immer Zugriff und Aktivierungskompetenz, müssen dies allenfalls einfach noch oder wieder lernen. Merke: die Liebe, die Du empfindest, fliesst von Deinem Selbst durch Deinen Körper hindurch – nie von aussen. Von aussen kommen nur Impulse, Anlässe, Schwingungen der Liebe, die „Deine“ Liebe aktivieren können.
Eine Rose von der „richtigen“ Person kann entzücken, eine Rose von der „falschen“ Person nicht. Genauso kann ein Kuss von der „richtigen“ Person zur „richtigen“ Zeit eine wahre Freude sein, aber zur „falschen“ Zeit gar nicht. Von der „falschen“ Person geküsst zu werden, ist noch schlimmer. Weder Küssen, Rosen noch der „Richtige“ sind verlässliche Werte für ein Gefühl der Liebe. Es handelt sich also immer um unsere Resonanz zu Gedanken, Situationen, Dingen, Menschen, Aufmerksamkeiten, die unsere Liebe ausmacht. Wenn die Liebe nur innen abläuft, warum denn passiv warten, bis ein würdiger Anlass passiert? Wir sind ja fähig zu lieben: also können wir die Liebe in uns selber aktivieren. Eine positive Empfindung könnte unabhängig von allem sein. Und auf was wir uns fokussieren, ist ebenfalls eine Wahl, die wir haben. Wie das gelingen kann, erfährst Du im Kapitel „Fokussieren als Schlüssel zum Licht“.
(Teilabschnitt aus „Die Wahl zwischen positiven und negativen Empfindungen“ / Seite 64)Wenn Du etwas willst, geht es nie wirklich um die Sache selbst! Es geht immer nur um die Empfindung, die Du dabei hast oder Dir später davon versprichst. Du willst Liebe.
Wenn jemand Zärtlichkeit, Sex, Romantik, Verliebtheit, Euphorie, Spass anstrebt, dann nur in der Hoffnung einer positiven Empfindung. Wenn wir Geld, schöne Autos, Traumhaus, Status „perfekte“ Partner anvisieren, dann nur, weil wir ein gutes Gefühl haben wollen und uns dies davon versprechen. Eine positive Empfindung zu verdienen, die manchmal auch ausbleibt, kann aber auch ziemlich anstrengend sein, nicht? Sie ist auf jeden Fall der universellen Polarität ausgesetzt, d.h. sie hält immer beide Seiten in sich, und ist stark an Bedingungen gebunden. Auch können wir alles Erwähnte immer wieder verlieren… (Teilabschnitt aus „Unsere Beweggründe“ / Seite 66)
Wir sind hier um zu lieben, nicht um geliebt zu werden! Idealerweise könnten die Voraussetzungen so sein, dass wir bereits von Geburt an mit (sich ebenfalls) liebenden Menschen umgeben sind, und wir immer wieder gefragt würden, was wir lieben. Wenn wir wissen, was wir lieben, wissen wir, was für uns der effektivste Weg zur Liebe ist; wie wir unsere Liebe am einfachsten leben können (und somit wer wir sind). So können wir uns mit grösster Lebenskraft auch fürs Gesamte einsetzen und lieben. Wir sind dann nicht darauf aus, geliebt zu werden. Geliebt-werden-zu-wollen ist ein System, das die authentische Liebe unterdrückt. Wer liebt, ist in der Liebe. In der Liebe, fühlst Du Dich geliebt. Liebe ist grundsätzlich ein Zustand, keine Handlung. Lieben kommt aus dem Zustand der Liebe heraus. Wenn es den Menschen bewusst ist, dass ihre Empfindung der Liebe aus ihnen selber kommt und nicht mit dem verknüpften Objekt bzw. der verknüpften Person direkt zu tun hat, ist die Grundlage für eine bedingungslose Liebe geschaffen. (Teilabschnitt aus „Lieben oder geliebt werden?“/ Seite 66)Die Gefühle der Angst können in unserem polarisierten Leben durchaus so wichtig sein, wie die Liebe! Sie können richtungsweisend sein, uns (be)schützen und uns aufzeigen, was wir nicht wollen. Es geht beim bewussten Weg demzufolge auch darum, sich mit der Angst anzufreunden, sie zu verstehen und lesen zu können, aber eben ihr mit deutlicher Bewusstheit nur den Raum zu gewähren, die sie für ihre Aufgaben auch wirklich erfordert. Die Anerkennung der Angst ist wichtig, um sich gezielt auf die Liebe fokussieren zu können.
(Teilabschnitt aus „Die Anerkennung der Angst für die Liebe“ / Seite 72)Die meisten von uns lernen weder bewusste Fokussierung und Nutzung unserer Liebesenergie, noch die tiefere Weisheit über die Motive hinter den Motiven hinter den Motiven hinter den Motiven… und dass wir uns in allen Lebensumständen für die Liebe entscheiden können. Die Liebe ist immer da, auch wenn Du sie vielleicht gerade nicht wahrnimmst. Liebe hat gewisse Schwingungen, auf die Du Dich „eintunen“ kannst. Je mehr Du das übst, wenn es Dir gut geht, desto eher wirst Du die Frequenz(en) wieder finden, wenn es Dir nicht gut geht.
Wenn Du Deinen Verstand und Dein Bewusstsein nicht aktiv und bewusst gebrauchst, übernimmt der Autopilot und es findet eine eigenmächtige Gedankenreise statt, gegebenenfalls auch angeregt durch verschiedene Impulse und Einflussfaktoren von aussen wie innen. Diese rasch bewerteten Gedanken (Informationsbündel) mit negativen und/oder positiven Emotionen versehen, spiegeln sich dann in Deinem Gemütszustand wieder und wirken auf Deine Vorstellungen vom Leben (und umgekehrt). Es ist Dir so oder so dienlich, die Dir, und somit auch Deinem Unterbewusstsein, zufliessenden Informationen bewusst auszuwählen, Dein Umfeld bewusst zu wählen und Deine Glaubenssätze immer wieder zu aktualisieren. Das heisst, ob Du Deinen Gedanken freien Lauf gewährst, Horrorfilme und Nachrichten schaust, düstere oder melancholische Musik hörst, gerne mit Freunden über negative Dinge bzw. Probleme sprichst und darüber nachdenkst, wird – wenn auch unbewusst – eine ganz andere Realität schaffen, als wenn Du viel in der Natur bist, Dich bewegst, singst und Dich bewusst auf die positiven Seiten des Lebens fokussierst. Dies soll keine Wertung sein, es ist legitim und offensichtlich bis zu einem gewissen Grad erforderlich, alle diese Facetten zu erleben. Sei jedoch nicht allzu erstaunt, wenn sich Dein Fokus in irgendeiner Weise in Deinen Empfindungen wiederspiegelt. (Teilabschnitt aus „Liebe als Ressource, Absicht und Mittel zugleich“ / Seite 76)

Das Buch Im Licht von Adrian-John Hak findest Du hier: Weiter zu thinkflow

Selbstliebe

Der Begriff Selbstliebe wird oft fälschlicherweise mit Egoismus gleichgesetzt. Menschen, die auf sich selbst achten, werden als Narzissten abgestempelt. Dabei hat diese Eigenliebe nichts mit blindem Egoismus zu tun. Genau das Gegenteil ist der Fall. Nur Selbstliebe kann am Ende die Knospe der Nächstenliebe zum Blühen bringen...
selbstliebe

Es liegt wohl auf der Hand, dass es hierbei nicht darum geht, sich zu bestätigen, was für ein toller Hecht oder eine schöne Prinzessin man ist. Es geht um die tieferen und nachhaltigen Gefühle, wie Geborgenheit, Vertrauen, echtes Selbstwertgefühl, Vergebung – bedingungslose Liebe eben. Liebe ist diese wohlige und lichtvolle Empfindung der Leichtigkeit, Befreiung und Fülle.
(Adrian-John Hak)

Selbstliebe ist der erste Schritt hin zum Altruismus und weg vom Egoismus

Überall trichtert man Dir ein, dass Du selbstlos sein sollst. Selbstliebe wird synonym für Egoismus benutzt und Egoisten sind „Pfui“. Deine Familie, Deine Schule und Deine Religion. Sie alle wollen, dass Du selbstlos handelst, hilfsbereit bist, Dich hingibst für andere. Soweit kein Problem.

Allerdings wird in dieser Gleichung oft das Wichtigste vergessen: Du selber, DEINE Person.

  • Wie willst Du jemals für andere da sein, wenn es Dir selber nicht gut geht?
  • Wie willst Du jemandem Energie geben, wenn Du selber keine hast?
  • Wie willst Du Liebe teilen, wenn Du selbst keine besitzt?

Das geht nicht.

Erst muss es Dir gut gehen, damit Du anderen Gutes tun kannst. Wenn Du Dich selbst nicht liebst, dann wirst Du auch nie jemand anderen lieben können.

Selbstliebe ist die Wurzel der Nächstenliebe

Wahre Nächstenliebe ist Dein Überschuss an Eigenliebe, den Du nun mit anderen teilen willst. Dir selber geht es sau gut und darum bist Du bereit, anderen von Deiner Lebensenergie abzugeben.

Vielleicht kennst Du das selber. Tage, an denen es Dir richtig gut geht. Du gehst in die Welt hinaus und bist hilfsbereit. Du lässt andere an Deiner Lebensfreude teilhaben. Aber nicht, weil irgendeine Konvention es so gebietet, sondern weil Du in einem Überfluss von Liebe und Energie schwimmst und andere gerne an Deinem Glück teilhaben lassen willst.

Das ist wahrer Altruismus.

Löse Dich also von dem Glauben, das Selbstliebe etwas Schlechtes ist. Das stimmt nicht. Die Liebe zu Dir selber ist das Beste und Wichtigste überhaupt. Ohne Selbstliebe gibt es keine Nächstenliebe! Und nur wer es lernt, sich selbst zu lieben, der kann auch jemals andere Menschen lieben.

Selbstliebe und Altruismus

Meine besten Zeiten sind dann, wenn ich selbst voller Liebe bin. Dann teile ich mit allen und jedem. Es gibt keine Beurteilungen mehr, es gibt kein negativ und kein positiv mehr. Ich teile meine Liebe und meine Lebensfreude mit allen. Es ist ganz natürlich. Es ist das natürlichste Verhalten überhaupt.

Dir geht es gut, sau gut, und nun willst Du Deine Mitmenschen daran teilhaben lassen. Du verlangst nichts zurück. Du hast keine Gedanken, dass Dir der andere nun etwas schuldet. Du gibst einfach nur. Weil es dir Spaß macht. Weil es Dich erfüllt. Weil es die Welt bereichert.

Diese Tage sind die schönsten überhaupt. Und dieser Zustand ist gleichzeitig das, wonach der Mensch insgeheim strebt. Der Zustand der totalen Selbstliebe, indem sich das Selbst am Ende auflöst. Der Zustand, indem es kein Ich und Du mehr gibt, sondern nur noch ein Wir.

Dieser Zustand ist das Non plus Ultra.

Selbstliebe, Deine einzige Verantwortung

Deine erste und einzige Aufgabe ist es, Deine Eigenliebe, Deine Liebe zu dir selber zu entdecken. Hast Du sie, dann kannst du auch anderen davon abgeben. Aber erst dann.

Vergiss alle Konventionen und Gebräuche. Opfer Dich nicht für die idiotischen Ideen der Gesellschaft, die Dich zum stillen Diener erziehen wollen. Hör auf Dein Herz.

Beginn erst mal, Dich selbst zu lieben. Entdeck Deine eigene Liebe und dann gib, dann diene. Aber diene nicht, weil andere es von dir erwarten, sondern weil DU es willst!

Respektier Dich selbst, übernehme Verantwortung für Dein Leben und mach Dich selbst zur Priorität Nummer #1. Denn vergiss nicht: Du kannst nicht geben, was Du nicht hast.

Niemand mag eine Person, die sich selbst nicht liebt. Und eine Person, die sich selbst nicht liebt, kann auch niemand anderen lieben. Selbstliebe ist daher deine erste und einzige Aufgabe.

Sich selber lieben lernen

Hier ein paar weitere Tipps, mit denen Du Deine Selbstliebe praktizieren kannst:

  • Hilf, weil DU es willst und nicht, weil andere es von dir verlangen
    Hör auf Dich selber. Hilf, weil es Dir selber gut geht und weil DU helfen willst und nicht, weil es Konventionen so verlangen. Überleg dir nächstes Mal im Alltag genau: „Habe ich selber genug Energie, um dieser Person zu helfen?“. Wenn die Antwort „Nein“ lautet, dann konzentrier Dich erst mal wieder auf Dich selber. Entwickle genug Energie und dann helfe, weil DU helfen willst.
  • Mach Dich zur Priorität Nummer #1 in Deinem Leben
    Egal was andere sagen, was andere von Dir erwarten. Mach Dich selber zur Priorität Nummer #1 in Deinem Leben, in dem Wissen, dass Du nicht geben kannst, was Du nicht hast. Lass Dir nicht von anderen etwas einreden, dass das egoistisch sei. Das ist es nicht. Erst wenn es Dir gut geht, kannst Du auch für andere da sein.
  • Starke Sätze
    Überleg Dir, warum Du toll bist, so wie Du bist. Sag Dir selber „Ich liebe mich weil…“. Hört sich kitschig an, funktioniert aber: Sage Dir diese Sätze morgens und abends vor dem Spiegel.
  • Sag es Deinen Mitmenschen
    Wenn Du anderen Personen begegnest, dann sag Dir innerlich „Ich liebe dich. Ich bin dankbar für dich“. Lasse alle Vorurteile und alten Eindrücke von dieser Person von Dir abfallen. Schau die Person an und lächle. In dem Du Dich im Ausdruck dieser Gedanken übst, stärkst Du gleichzeitig Deine eigene Liebe zu Dir selbst. Liebe die Welt und damit Dich selber.

Zusammenfassung: Selbstliebe ist wichtig. Sau wichtig. Das Wichtigste überhaupt.

Selbstliebe hat nichts mit Egoismus zu tun. Es ist genau das Gegenteil. Wenn Du wahrlich liebst, dann verschwindet das Selbst und Du wirst zum großzügigen Geber. Zum Geber ohne Hintergedanken.

Wenn Du Dich selbst nicht liebst, dann kannst Du auch niemand anderen in dieser Welt lieben. Du musst also bei dir selber starten.

Deshalb, liebe Dich selber. Entwickle eine immense Selbstliebe. Mach dich selber zur Priorität #1 in Deinem Leben und helfe, weil DU es willst und nicht, weil man es von dir verlangt.

Und am Schluss wirst Du feststellen, dass wenn Du Dich selbst liebst, eine gesunde Selbstliebe entwickelst, dann werden Dich auch die anderen lieben!

Quelle: Selbstliebe (von Moritz Bauer – www.selbstbewusstsein-stärken.net)

Meditation

Meditation bedeutet, bei allem, was man tut, völlig aufmerksam zu sein – beispielsweise darauf zu achten, wie man mit jemandem spricht, wie man geht, wie man denkt, was man denkt. — Krishnamurti

meditation

Warum das Meditieren lernen?

Bevor ich selber mit dem Meditieren anfing, dachte ich immer, Meditation sei nur etwas für Yogis und esoterische Langhaar-Hippies. Was konnte es schon für Vorteile haben, nichts-tuend dazusitzen und den Tag an sich vorbeiziehen zu lassen?

Meditation schien mir damals die reinste Zeitverschwendung zu sein.

Schwups, ein paar Jahre später, und Meditation ist zu einem Stück meiner Alltagsroutine geworden.

Nicht nur habe ich herausgefunden, dass Meditieren nicht Zeit verschwendet sondern gewinnt (mehr dazu gleich), ich habe auch alle anderen positiven Auswirkungen der Meditation am eigenen Körper erlebt und will diese nicht mehr missen.

Meditation zu erlernen hilft Dir:

  • wacher zu werden, wenn Du Dich träge fühlst
  • herunterzukommen, wenn Du gestresst bist
  • selbstbewusster zu werden und an innerer Stärke zu gewinnen
  • Deine Ängste besser in den Griff zu kriegen
  • negative Gedanken loszuwerden
  • Dich schnell zu entspannen und neue Energie zu tanken
  • Dich rundum besser zu fühlen und das in kürzester Zeit

Außerdem wirst Du schnell spüren, dass Du fokussierter bist und klarer denkst. Dadurch erledigst Du Deine Aufgaben schneller und mit mehr Leichtigkeit.

Darum habe ich auch geschrieben, dass Meditation keine Zeitverschwendung ist, sondern einen Zeitgewinn mit sich bringt. Durch Meditation gehst Du ausgeruhter und fokussierter an Deine Arbeiten heran und erledigst diese dadurch schneller und mit mehr Tatendrang.

Die Zeit, die Du tägliche in Deine Meditationseinheit investierst, kommt hinten als ein Vielfaches in Form von mehr Klarheit, Energie und Lebenskraft wieder heraus.

 

Meditation lernen – Eine kleine Anleitung

Nun, wie funktioniert das mit dem Meditieren? Wie kann man Meditation lernen? Was genau macht man während der Meditation?

Wenn Du an Meditation denkst, kommen Dir wahrscheinlich Bilder von indischen Yogis in den Kopf, die starr wie eine Steinfigur dasitzen und augenscheinlich nichts tun. So kann Meditation aussehen, muss es aber nicht.

Denn Meditation kann auch stattfinden, wenn Du gerade mit jemandem sprichst, wenn Du Dich duschst, spazieren gehst oder kurz vor dem Einschlafen bist.

Meditieren bedeutet einfach nur, (Dir selbst) bewusst zu werden. Und das kannst Du immer tun, in jeder Situation.

Wenn man anfängt, das Meditieren zu lernen, empfehle ich, dass man es sich selber so einfach wie möglich macht. Das bedeutet, man tut in dieser Zeit nichts anderes. Man konzentriert sich ausschließlich auf das Meditieren.
Hierfür eine kleine Anleitung. Meditation lernen in 7 Schritten:

  1. Der Meditationsplatz

Suche Dir einen Ort aus, an dem Du meditieren willst. Schau, dass es dort ruhig ist und sauber. Du solltest den Platz mögen und Dich darauf freuen, dort täglich etwas Zeit zu verbringen.

Halte den Ort eher einfach und entferne alle überflüssigen Sachen. Es geht schließlich darum, in Dich zu kehren. Und das geht am einfachsten, wenn man alle äußerlichen Störeinflüsse minimiert.

  1. Sorge für Ruhe

Bevor Du mit dem Meditieren beginnst, schau, dass es an Deinem Platz ruhig und angenehm ist. Das heisst, schalte dein Handy auf lautlos und sorge dafür, dass Du für die Dauer der Meditation von niemandem unterbrochen wirst. (sollte es doch passieren, dass Dich jemand „stört“, beobachte Deine Gedanken oder Gefühle dabei, ohne zu urteilen.)

  1. Die Sitzposition

Du solltest Dich nicht auf den kalten Fußboden setzen. Besorge Dir deshalb eine Yogamatte oder setze Dich auf ein dickeres Handtuch. Schau, dass Du es warm und wohlig hast.

Die Unterlage sollte jedoch eher hart sein. Im Bett zu meditieren ist also keine so gute Idee, weil Du dort einsinkst.

Wenn du ein Anfänger bist, dann setz Dich einfach im Schneidersitz auf Deine Unterlage. Wenn Du etwas dehnbarer bist, dann kannst Du auch probieren, einen Fuss auf den anderen zulegen (Halb-Lotus Position).

Wenn Dir das Sitzen auf dem Boden nicht so taugt, dann kannst Du aber auch auf einen ganz normalen Stuhl sitzen. Hauptsache, es ist angenehm. Natürlich kann es am Anfang etwas unkomfortabel sein, aber schmerzen sollte es auf keinen Fall.

  1. Die Körperhaltung

Eines der wichtigsten Sachen beim Meditieren ist, dass Du eine aufrechte Wirbelsäule hast. Ein aufrechter Rücken bewirkt, dass sich Deine Brust öffnet, du frei atmen kannst und ein ungehinderter Energiefluss zustande kommt.

Die Arme lässt Du einfach in Deinen Schoß fallen und Deine Hände legst Du ineinander. Die Daumen zeigen gegeneinander, berühren sich aber nicht. (Du kannst auch Deine Hände auf Deine Knie legen, mit den Handflächen nach oben und/oder Daumen und Finger zusammenführen.) Der Kopf schaut locker geradeaus. Die Schultern lässt Du fallen.

Generell versuchst Du, Deinen ganzen Körper zu entspannen während Du gleichzeitig eine aufrechte Haltung beibehältst.

  1. Bevor’s losgeht

Du sitzt nun also an einem ruhigen Platz in aufrechter Haltung. Stelle nun Deinen Wecker auf 10 Minuten – dass ist am Anfang völlig ausreichend. Dann schließe die Augen und atme ein paarmal ganz bewusst tief in Deinen unteren Bauchteil ein und aus. Checke während dessen noch mal Deine Körperhaltung: aufrechter Rücken, lockere Schultern, freier Brustraum, entspanntes Gesamtgefühl :o).

  1. Die Meditation

Nachdem Du die ersten tiefen Atemzüge genommen hast, bleibe mit Deiner Aufmerksamkeit bewusst bei Deinem Atem. Am Anfang geht es nur darum, „herauszukommen“ aus Deinem Kopf und „hineinzugehen“ in Deinen Körper.

Spüre Deinen Atem, wie er langsam in Deinen Körper einfliesst und wieder ausfliesst. Achte auf jedes kleine Detail. Achte darauf, wie sich Dein Bauch beim Einatmen weitet und wie der Luftstrom Deine Oberlippe beim ausatmen passiert. Das Ziel ist es jetzt, während der ganzen Meditation, Deinen Atem bewusst zu beobachten. Früher oder später, wahrscheinlich schon nach wenigen Sekunden, werden Dich Deine Gedanken wieder davon ablenken. Das macht aber nichts, das ist ganz normal. Wenn das passiert, führe Deine Aufmerksamkeit wieder ganz sanft zurück, auf Deinen Atem.

Es ist richtig, dass das Ziel der Meditation ist, einen Gedanken-freien Zustand zu erreichen. Das wird aber nicht dadurch erreichst, dass Du Dich dazu zwingst, nicht zu denken. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, Deine Gedanken einfach nur zu beobachten. Alleine durch das Beobachten und Bewusst-werden Deiner Gedanken, werden sie nach einer Zeit von alleine verschwinden. Versuche deshalb nicht krampfhaft, Deine Gedanken zu stoppen, sondern lasse sie fließen wie sie kommen und beobachte sie einfach nur.
(Stelle Dir vor Deine Gedanken sind Wolken die vorbei ziehen und Du beobachtest sie, ohne zu werten.)

  1. Das zurück in den Alltag kommen

Das Ziel dieser Meditationsübung ist es natürlich, dass Du diesen Zustand auch in Deinen Alltag mitnimmst. Wenn Dich Dein Wecker also nach Deinen 10 Minuten zurückholt, dann springe nicht sofort auf und renne Deiner nächsten Aufgabe hinter her. Nimm Deinen geschärften Fokus und Deine neue Energie mit an Deine nächste Aufgabe. Bleibe Dir und Deinem Atem bewusst. Bewahre Deine aufrechte Haltung. Bleibe bewusst.

Beobachte Deine Gedanken und Deine Worte, Deine Handlungen und hab Spass an dem Abenteuer Dich selber neu zu entdecken. Geniesse es Dir selber Tag für Tag näher zu kommen.

Wenn Du fragen hast, kannst Du uns gerne schreibenzum Kontaktformular

Quelle: Meditation lernen – von Moritz Bauer, www.selbstbewusstsein-staerken.net

Selbstbewusstsein

Selbstbewusstsein brauchst Du um für Dinge einstehen zu können, die Dir wichtig sind. Hierfür ein Blick in die Arbeit von Moritz Bauer. Er bringt keck, frech und jung auf den Punkt was in vielen Ratgebern steht. Mit vielen Übungen, Spiel und Spass findest Du zu mehr Selbstbewusstsein...
selbstbewusstsein

Was ist Selbstbewusstsein?

Was bedeutet dieses Wort eigentlich und was meinen wir damit, wenn wir von einem starken Selbstbewusstsein sprechen? Selbstbewusstsein kommt von sich „Selbst bewusst sein“. Der Duden gibt uns hierfür zwei Definitionen:

Selbstbewusstsein ist…

  1. das Bewusstsein eines Menschen von sich Selbst als denkendes, fühlendes Wesen
  2. die Überzeugtheit in die eigene Person und die eigenen Fähigkeiten

Übersetzt heisst das: zu wissen wer man ist, was für Eigenheiten, Stärken und Schwächen man hat. Sich seiner eigenen persönlichen Geschichte bewusst zu sein und sich selbst so zu akzeptieren wie man ist. Zu wissen woran man noch arbeiten kann, dabei aber nie seine einzigartigen, individuellen Stärken aus dem Auge verliert.

Ausserdem bedeutet Selbstbewusst-zu-sein natürlich auch: an sich selbst zu glauben. Von seiner eigenen Person überzeugt zu sein. Sich selbst sagen zu können: Ich bin toll, so wie ich bin! Ich liebe mich als Mensch, mit all meinen starken und schwachen Seiten.

Hier 10 Tipps für sofort mehr Selbstbewusstsein

  1. Lächle

Der schnellste Trick den ich kenne, um sich innerhalb von Sekunden mehr positive Gefühle und mehr Selbstbewusstsein zu holen. Dein Geist ist mit deinem Körper verbunden. Das eine beeinflusst das andere.

Wenn Du Dich gut und selbstbewusst fühlst, wirst Du automatisch fröhlicher und bekommst ein Lächeln auf Dein Gesicht. Andersherum gilt das ebenfalls. Forciere ein Lächeln und Du wirst eine spürbare Veränderung Deiner Gefühle und Deiner damit verbunden Selbstsicherheit feststellen.

Tipp: Lächle dabei so breit und stark wie Du nur kannst. Strecke beide Arme in die Höhe als ob Du gerade beim Triathlon als erster ins Ziel eingelaufen bist und balle deine Fäuste so fest Du kannst.

  1. Atme

Wenn man aufgeregt ist, merkt man es am schnellsten: Der Puls steigt drastisch, die Atmung wird flach und hektisch. Der Körper wechselt in einen hocherregten Zustand, in dem es schwierig wird, einen kühlen Kopf zu bewahren. Diesen körperlichen Zustand kannst Du aber mit etwas Übung gezielt beeinflussen. Und zwar mittels der richtigen Atemtechnik.

Sobald Du merkst, dass Dein Körper in einen erregten Zustand wechselt, beginne bewusst damit, Deine Atmung zu verlangsamen und tief in Deinen unteren Bauchteil zu atmen. Durch die Nase einatmen und den Mund ausatmen.

Konzentriere Dich ganz bewusst auf Deine Atmung und wohin der Luftstrom in Deinem Körper geht. Fühle, wie sich Dein Bauch ausdehnt und wie die Luft beim Ausatmen ausströmt. Atme rhythmisch und langsam. Mir hilft es, dabei ein erleichterndes Seufz-Geräusch zu machen. Das wirkt Wunder!

  1. Körperhaltung

Wie bei Tipp #1, geht es hier auch wieder darum, Deinen Gefühlszustand und damit Dein Selbstsicherheitsgefühl durch Deine Körperhaltung zu beeinflussen. Richte Dich bewusst auf.

Gerader Rücken, Kopf hoch, Blick geradeaus. Schultern nach hinten unten in die hinteren Hosentaschen denken. Brust raus. Denk Dir ein drittes Auge auf Deine Brust, das nach oben schauen will. Knie sind leicht gebeugt und die generelle Haltung ist trotz allem Aufrichten noch relaxt und flexibel.

Denk Dich selber 10% größer als Du eigentlich bist und mach diese Haltung so stark und standfest wie möglich. Denke Dir ein Tornado käme auf Dich zu und Du würdest in dieser Haltung mittendurch gehen und es würde Dir nichts passieren. So stark muss sich das anfühlen! Alles andere fliegt weg, nur Du bleibst stehen.

  1. Laufe 25% schneller (für die Menschen die langsam laufen;o)

Wie läuft ein zielgerichteter, selbstbewusster Mensch im Vergleich zu einem niedergeschlagenen, ziellosen Mensch? Die Antwort ist einfach: Selbstbewusste Menschen sind generell energievoller unterwegs. Sie wissen, wo sie hinwollen. Sie haben eine Richtung und gehen voller Energie, Vertrauen und frohen Mutes dem Ziel entgegen.

Tu es ihnen nach!

Es gibt wohl nichts Einfacheres, um sich selbst aufzumuntern, als beim Gehen einfach einen Gang zuzulegen. Du wirst Dich automatisch energetischer, wichtiger und selbstbewusster fühlen. Versuchs also mal aus! Gehe beim nächsten mal ne Runde schneller durch die Gassen, mit zielgerichtetem Blick und Schritt.

  1. Mach Sport

Nimm Dir Zeit für Dich selber und für Deinen Körper. Wenn Du Dich in einem Energieloch befindest, fühlst Du Dich automatisch träge und unsicher. Wie kann man da schon selbstbewusst auftreten?

Des Rätsels Lösung: Geh raus und mach ne Runde Sport! Geh joggen, schwimmen, Fahrrad fahren oder mach einfach nur einen Spaziergang. Du wirst Dich danach sehr viel besser fühlen – stärker und mit mehr Energie und Lebenslust, um Deine Aufgaben anzupacken.

Du bringst dabei nicht nur Deinen Körper in Bewegung, sondern tust auch noch etwas für Dich selber und Deine Verfassung. Außerdem kriegst Du noch ein kleines Positiverlebnis obendrauf, dass Du an dem heutigen Tag schon etwas fertig gebracht hast. Es gibt nichts Besseres!

  1. Setz Dich in die erste Reihe

Wo man hinschaut, in den Schulen, Hörsälen und Besprechungsräumen dieser Welt, setzten sich die Leute meist in die hinteren Reihen. Sie haben Angst wahrgenommen zu werden und bleiben lieber unsichtbar. Dieses Verhalten zeigt nicht nur niedriges Selbstbewusstsein, sondern verstärkt es auch noch.

Also: Sei nicht einer von diesen. Entscheide Dich von jetzt an dafür, immer einen der vorderen Plätze aufzusuchen – auch wenn die Veranstaltung schon angefangen hat. Damit bekämpfst Du diese irrationale Angst, etwas Schlimmes könnte passieren, wenn Dich die anderen plötzlich wahrnehmen und Du gleichzeitig stärkst Du dabei noch Dein Selbstbewusstsein.

Von jetzt an sind die vorderen Plätze dein Zuhause. Versprochen?

  1. Sag es

Es ist unglaublich wie wenige Menschen doch tatsächlich mal den Mund aufkriegen um etwas zu sagen. Die meisten sitzen einfach nur da und machen lieber nichts, dann kann man auch nichts falsch machen (ich weiß das nur zu gut, war ich doch auch einmal so). Sie fürchten von anderen beurteilt zu werden wenn sie etwas „Dummes“ sagen.

Diese Angst ist total überbewertet. Die Leute um Dich herum sind viel offener und annehmender als du denkst. Du kannst gar nichts „Falsches“ sagen. In Wirklichkeit ist es nämlich so, dass diese Leute genau die gleiche Angst haben wie Du und meist extrem froh sind, wenn jemand anders das fragt/sagt was ihnen schon die ganze Zeit im Kopf herumschwirrt.

Also, auch hier gilt: Wenn Du weiterkommen willst, dann mach den Mund auf und sag es! Bring Deine Ideen ein. Sag was Du von dies oder jenem hältst. Teile Deine Meinung mit. Es kann nichts Schlimmes passieren!

  1. Dankbarkeit

Überlege Dir mal, für was Du alles dankbar bist im Leben. Es wird Dich vielleicht verwundern wie wirkungsvoll dieser Tipp ist. Einfach nur durch das bewusste Fokussieren auf die Dinge, die richtig toll sind in Deinem Leben, kannst Du Deinen Gefühlszustand und Dein Selbstvertrauen aufbauen.

Fange bei Dir selber an. Wofür bist Du alles dankbar? Was schätzt Du am Leben? Mach Dir mal klar was Du schon alles erreicht hast!

Und jetzt sag mir bloß nicht, es gibt nichts wofür Du dankbar bist. Das glaub ich nicht. Es gibt sicherlich einiges, Du musst nur mal ein bisschen nachdenken und es Dir bewusst machen (Du hast z.B. einen Computer an dem Du das hier liest und mit dem Du alle Informationen der Welt zu Dir nach Hause holen kannst – dafür kann man auch schon mal dankbar sein).

Es müssen auch nicht immer die weltbewegendsten Dinge sein. Im Gegenteil: Die kleinsten Dinge sind oftmals die besten.

Dann geh einen Schritt weiter und überlege Dir, für was Du in Deinem Umfeld (Familie/Freunde/Beruf) alles dankbar bist. Konzentriere Dich dabei bewusst auf die positiven Dinge und nicht auf das, was Dich aufregt oder nicht funktioniert. Hier geht’s ausschließlich darum, wofür Du dankbar bist im Leben.

Dann geh noch einen Schritt weiter und überlege Dir, was du in dieser Welt und an diesem faszinierenden Leben, in diesem einmaligen Augenblick alles toll findest.

  1. Mach Deinen Mitmenschen Komplimente

Wenn wir mit uns selbst nicht zufrieden sind, projizieren wir diese Unzufriedenheit oft auf andere Menschen. Um dieses negative Verhalten (das Dich im Übrigen keinen Schritt weiter bringt und die Negativität in deinem Leben nur verstärkt) zu unterbrechen, gewöhne es Dir an, anderen Leuten Komplimente zu machen.

Natürlich solltest du dabei ehrlich sein und auch wirklich meinen, was Du sagst. Dann werden Dich diese Leute nicht nur mehr dafür mögen, sondern du wirst damit auch automatisch Dein Selbstbewusstsein stärken.

Denn wenn Du immer versuchst, das Beste in der anderen Person zu sehen, dann bringst Du damit indirekt auch das Beste in dir hervor. Ganz zu schweigen davon, dass das Komplimente machen am Anfang auch eine Herausforderung darstellen kann, die Deine Komfortzone erweitert.

  1. Trag etwas zu dieser Welt bei

Es gibt kein besseres Gefühl als das, eine Bedeutung zu haben im Leben. Einen Unterschied zu machen. Für andere Menschen wichtig zu sein. Etwas beizutragen, zur Gesellschaft, zu dieser Welt in der wir leben. Leider sind wir viel zu oft mit uns selbst beschäftigt, mit unseren eigenen Wünschen und Bedürfnissen und natürlich auch unseren „Fehlern“ und „Mängeln“.

Fange deshalb damit an, Dich mehr darauf zu konzentrieren, was Du dieser Welt und den Menschen um Dich herum geben kannst. Dann wirst Du nicht nur deren Dank ernten, sondern auch Deine eigene Selbstbefangenheit Stück für Stück auflösen.

Dein Selbstvertrauen in Dich und die Welt wird steigen und Du wirst dieses tolle Gefühl haben, etwas beizutragen, für jemanden wichtig zu sein, einen Unterschied zu machen.

Umso mehr Du dieser Welt und Deinen Mitmenschen gibst, umso mehr wirst Du am Ende auch zurückbekommen.

Moritz Bauer, www.selbstbewusstsein-staerken.net