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Hier findest Du alltägliche Umweltschutztips, die Du sofort anwenden kannst und somit SOFORT einen Unterschied machst! 

Sei stolz auf Dich und ERZÄHLE das was Du UMSETZT in Deinem Bekanntenkreis, denn so erreichst Du noch mehr Menschen die es Dir gleich TUN! Beginne mit einem Schritt in die richtige Richtung, es wird Dir SPASS machen Dich und Menschen zu INSPIRIEREN!
Informiere Dich, und handle bewusst. All die Tips die Du hier liest sind lediglich Hinweise und Tips, Du trägst selbst die Verantwortung für Dein Handeln.

Möchtest Du Dich noch intensiver damit befassen? Oder diese Tips vielleicht verschenken?

Dann hol Dir dieses Buch Ja ich weiss, aber… Umweltschutz im Alltag, geht das? von Martin Maurer! Wir können es sehr empfehlen! Vieler seiner Tips findest Du weiter unten im A B C.  Bestellen kannst Du es zB. hier: aus der Schweiz oder aus Deutschland

Martin Maurer schreibt: “Viele unserer Entscheidungen im Supermarktregal haben Einfluss, zum Teil  bis zum anderen Ende der Welt. Dieser Verantwortung dürfen wir uns heute bewusst werden – ohne Selbstklage! Ja ich weiss aber … stellt wichtige Hintergrundinformationen zusammen, bündelt komplexe Sachverhalte und leitet daraus ganz praktische Ansätze zum Handeln her. Es hilf den Leserinnen und Lesern, eingefahrene Gewohnheiten zu überwinden und insgesamt nachhaltiger zu leben – ohne ihren Alltag komplett  umkrempeln zu müssen. Auch kleine Schritte sind von Bedeutung.”

Möchtest Du Dich mit anderen zu diesem Thema austauschen und vernetzen? Hast Du selber tolle Tricks und Tips die Du weitergeben kannst?

Dann komm gerne in unsere Facebook Gruppe Tricks and Tips – day to day – ocean-R-evolution.com: Hier der Link.

AKTIV SEIN

Tu Gutes und zeige es, das animiert andere Leute. Setze Dich ein für das was Dir wichtig erscheint, informiere Dich, spreche an, werde Dir klar wo Du Dich einsetzen möchtest und werde aktiv. Träume, Denke gross und beginne in Deinem lokalen Umfeld mit der Umsetzung. Niemand ist zu klein um GROSSES zu bewirken. Das Wichtigste ist es einfach mal mit einer Sache zu beginnen. Du bist herzlich eingeladen in unsere Facebook Gruppe Tricks and Tips – day to day – ocean-R-evolution.com zu kommen und Dich mit Gleichgesinnten zu vernetzen und auszutauschen.  Hier der Link zur Gruppe.


ABFLUSS

Bei einer Verstopfung nicht gleich zur chemischen Keule greifen. Natron (oder Backpulver) und etwas Essig wirken sehr gut. Und der gute alte Gummi-Pömpel hilft ebenfalls großartig.


ABWASCHEN

Verwende das Abwaschbecken und vermeide mit warmen laufendem Wasser abzuwaschen.


ALUFOLIE

Genau wie Frischhaltefolie eine sehr praktische Sache. Aber leider ein einmalig zu benutzendes Wegwerfprodukt. Es gibt eine tolle Alternative: Bienenwachstuch, auch Bee’s Wrap genannt. Man kann es leicht reinigen und so immer wieder verwenden. Dazu kann man das auch selbst herstellen.


AUFRÄUM- UND CLEAN-UP-DAY

Hin und wieder rufen Organisationen, siehe Link, dazu auf, Strände und Meere, Grünflächen oder Straßenränder vom Müll zu befreien. Hast du schon mal mitgemacht? Oder auch mal unabhängig von so einem Aufruf beim Spaziergang Müll aufgesammelt? Danach ist der Weg doch gleich viel schöner!

BACKPAPIER

Verwende wiederverwendbares Backpapier. Anstelle von Packpapier geht es auch mit Mehl oder mit Öl, welches sich zum erhitzen eignet.


BANANEN

Kaufe am Besten einheimische Früchte und vermeide exotische Früchte, kaufe sie zumindest nur zu speziellen Anlässen. Wenn Du Bananen kaufen möchtest dann sind Dir vielleicht ja schon mal die Single-Bananen aufgefallen, die kaum einer will. Die Gefahr ist groß, dass sie nicht gekauft werden und später im Müll landen. Hab doch ein Herz für Singles. 😊 Im Übrigen sind die Schalen von Bananen wahre Wundermittel und noch sehr vielseitig nutzbar. Schau mal hier.


BANKEN

Es gibt Geldinstitute, die sich der Nachhaltigkeit in allen Belangen verschrieben haben und zum Beispiel keine schmutzigen Energien, Projekte, die den Regenwald gefährden oder die Waffenindustrie fördern. Das sollte man unterstützen!


BIENEN

Du hilfst den Bienen, Insekten, Tieren wenn Du in Deinem Garten Lebensräume mit unterschiedlichen einheimischen Pflanzen, Blumen, Gebüschen, Asten schaffst, und auf Pestizide und andere Gifte verzichtest. Es gibt die Möglichkeit Schädlinge zB. mit Homöopathie zu behandeln.


BIO

Entscheide Dich für Bioprodukte für Dich und die Umwelt. Hier findest Du unsere Bio-Weltkarte.


BRIEFUMSCHLÄGE

Wenn Du mal einen Brief erhältst, dann leg den Umschlag nicht gleich ins Altpapier, er kann zuvor sehr gut noch als Notizzettel dienen.


BROT

Backe Dein Brot selber, oder kaufe es zumindest beim Bäcker in Deiner Nähe. Ein leckeres Knäckebrot Rezept findest Du unter K – wie Knäckebrot.


BUTTER

Unter den Lebensmitteln ist Butter der größte Klimakiller, gefolgt von Rindfleisch, Käse und Schweine-/Geflügelfleisch. Warum? Für ein Kilogramm Butter benötigt man 25 Liter Milch und es entsteht eine CO2-Äquivalente (hier wird z.B. das viel klimaschädlichere Methan der Kühe in CO2 umgerechnet) von 24kg, während es beim Rindfleisch nur 13kg sind. Hier erfährst du mehr dazu.

CHIPSTÜTEN

Eine Verpackung der übleren Sorte. Aufgrund der metallischen Innenbeschichtung sind sie nicht zu recyceln. Gleiches gilt für die Verpackung von Erdnussflips und ähnlichem. Auf Links gedreht und abgewaschen sind die Tüten aber eine wiederverwendbare, schön glänzende Geschenkverpackung.


CO2-AUSGLEICH

Wer gerne in die Ferne schweift, hinterlässt unweigerlich negative Folgen in Form dieses klimaschädlichen Gases. Der Ausgleich, den Anbieter wie atmosfair.de, myclimate.de, klima-kollekte.de und arktik.de ermöglichen, ist eine gute Möglichkeit, diesen Einfluss auszugleichen. Bei Arktik bezieht sich das sogar nicht nur auf das Reisen, sondern wer mag, kann hier auch seinen alltäglichen CO2-Ausstoss ausgleichen.


COFFEE-TO-GO

wird erst dann schlimm, wenn man ihn im Einwegbecher zu sich nimmt und das keine Ausnahme ist. Ansonsten bitte planen und einen Becher dabeihaben!


COMPUTER

Gehe bewusst mit Deinem Computerkonsum um, denn Deine Clouds und Aktivitäten im Netz verbrauchen wo anders wieder Strom. Reduziere Deinen Konsum. Und lösche Daten die Du nicht mehr brauchst, so braucht Dein Computer weniger Energie!
Die Herstellung eines elektronischen Gerätes braucht sehr viel Energie, Ressourcen und Gifte, mache lieber ein upgrade, als immer gleich das Neuste zu kaufen. Repariere elektronische Geräte wenn möglich. Elektronische Geräte dürfen nicht im Abfall entsorgt werden. Desktop-Computer ist energieraubender als ein Laptop. Ein Handy und einen Laptop für Büro und Zuhause reichen vielleicht schon mehr als genug. Finde Lösungen mit Deinem Arbeitgeber. Stelle den Computer ganz aus, wenn Du ihn nicht brauchst. (nicht Stand-by Modus)

DRUCKER

Jedes Blatt Papier war mal ein Baum! Bevor wir etwas drucken, sollten wir bedenken: Brauche ich das wirklich auf Papier? Wenn ja, sollte es mindestens FSC-zertifiziert sein, besser noch zu 100% Recyclingpapier sein oder Makulaturpapier/Altpapier. Oder auch aus einer nachhaltigen Alternative, für die nicht die langsam wachsenden Bäume den Rohstoff liefern. Graspapier ist eine solche Möglichkeit. Drucke beidseitig und so wenig wie möglich. Und vieles lässt sich verkleinert drucken, so dass mehrere Seiten auf eine passen.
Beachte dass ein Drucker Feinstaub produziert und informiere Dich, wie Du Dich und Deine Umwelt davor schützen kannst. Benutze Drucker-Tinte auf pflanzlicher Basis.


DÜNGER

zum Beispiel für Blumen, kann man leicht selbst herstellen. Mit Bananen- und Eierschalen, dazu Kaffeesatz, erhält man in einer Form von Upcycling einen guten Dünger und vermeidet (Bio-) Müll. Es gibt viele weitere Rezepte zur Herstellung von eigenem Dünger (siehe unter Bananen)
Weitere gute Anregungen findest du HIER.


DUSCHEN

Wasche Dich grundsätzlich mit Wasser und an Achseln, zwischen den Beinen, im Schambereich mit Seife. Die Haare brauchen nicht täglich mit Shampoo gewaschen zu werden und Dein restlicher Körper auch nicht. Verwende so wenig Seife wie nur möglich, und wenn dann verwende Naturkosmetikprodukte – dies auch für Deine eigene Gesundheit. Beim Duschen lässt sich auch einiges an Wasser sparen, wenn man es beim Einseifen oder Schamponieren den Wasserhahn abstellt. Auch das tägliche Duschen, für viele ein Muss, ist weder für die Umwelt noch für die Haut gut. Plastik lässt sich durch die Verwendung von festen Shampoo-Stücken oder Seifen einsparen.

EIER

Für das Kraftfutter der Geflügelzucht wird zum grössten Teil aus Brasilien importierter Soja verwendet. Für den Anbau werden immense Flächen Regenwaldes gerodet. Einzelne Firmen kontrollieren die Industrie.

  • Kaufe nur Eier die Bio-(oder gleichwertig), Bio-Knospe, Dementer-oder KAGfreiland-zertifiziert sind.
  • Kaufe Eier regional, direkt ab Hof, im Wochenmarkt, oder im Dorfladen oder Biohandel.
  • Koche ein Ei bei nur ein Finger hoch Wasser in einer passenden Pfanne mit Deckel. Dies spart Energie.

Die Zucht zur Hochleistungslegehenne begann im 20. Jahrhundert. Die Ursprüngliche Legeleistung betrug 60 Eiern pro Jahr. 1950 lag die durch Zucht gesteigerte Leistung bereits bei 170 Eiern pro Jahr. Heute sind es 320 Eier pro Jahr und Henne!! Nach 18 Monaten werden die meisten in mit Kohlendioxid gefüllten Containern getötet und später zur energetischen Nutzung in Biogas umgewandelt.


EINKAUFEN

Stoffbeutel mitnehmen ist vermutlich schon klar. Aber an Fleisch- und Wursttheken wird es mehr und mehr akzeptiert, wenn man seine eigenen Behälter dabeihat und so einiges an Verpackungsmaterial einspart.

Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Wir als Konsumenten haben eine grössere Macht als wir manchmal denken. Das ist unsere Chance. Denn hier können wir sofort, einfach und direkt einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Eilige, billige Einkäufe sollten wir vermeiden und vielmehr nach dem genau richtigen Produkt ausschau halten das uns wirklich gut tut.

Geniesse Deine Vorfreude und setze Dich vorab mit dem Produkt auseinander. Vielleicht kannst Du Dir das qualitativ bessere und nachhaltigere Produkt leisten, oder Du merkst dass das Produkt gar nicht nachhaltig ist und findest Dank Deiner Recherchen etwas Besseres. Nimm Dir genug Zeit für Deinen Einkauf. Schreib Einkaufslisten bevor Du einkaufen gehst. Lies Etiketten. Beachte Machart, Herkunft, Anreise, Rohstoffe,  Materialien, Saisonal, Regional usw. Bevorzuge ökologisch hergestellte, einheimische Produkte, Bio-Siegel, aus fairem Handel oder achte auf FSC – Zertifikate bei Produkten aus Holz und Papier.

Kaufe lieber unverpackte Ware. Secondhand-Artikel. bevorzuge Wiederverwendbare Produkte. Kaufe Dinge die sich grundsätzlich reparieren lassen.Mieten, leihen, tauschen, schenken sind Alternativen.
Wie wäre es wenn Du Dir einen Tag aussuchst und an diesem Tag nichts kaufst. Dann kannst Du Dir selber bewusster werden über Dein Kaufverhalten.


EINKAUFSZETTEL

Ein sehr hilfreiches Werkzeug im Kampf gegen die Verschwendung von Lebensmitteln. Wenn man genau weiß, was man braucht, wird man im Laden weniger oft Dinge kaufen, die am Ende überflüssig sind.


EIS ESSEN

Nein, das will niemand vermissen. Doch bevor Du in Deiner Lieblings-Eisdiele das Eis im Becher nimmst, überleg doch mal, ob das essbare Hörnchen nicht umweltfreundlicher ist. Oder frag mal, ob es auch Waffel-Becher gibt. Beschichtete Becher und Plastiklöffel erzeugen viel Müll.
Und die veganen Eissorten sollten beachtet werden. Auch sie schmecken fantastisch und sind gesünder.


ENTSORGEN

Die hier aufgeführten Infos betreffen vorwiegend die Handhabung in der Schweiz. Listen oder Infos für andere Länder sind erwünscht.

  • Entscheide Dich für unverpackte Ware. Kompostiere und Recycle. Setze Dich für Recycling ein auch bei der Arbeit.
  • Recycle Aluminium unbedingt. Wasche Dosen und Tiernahrungsschalen kurz mit kaltem Wasser aus bevor Du sie zur Sammelstelle bringst.
  • Batterien enthalten giftige Stoffe bringe leere unbedingt zur Entsorgungsstelle oder dem Händler zurück.
  • CDs/DVDs können in den meisten Computer-Fachgeschäften zurückgeben werden.
  • Elektro- /Elektronikgeräte enthalten wertvolle wiederverwendbare Metalle sowie schädliche Schwermetalle. Recycling ist essenziell.
  • Energiesparlampen & Leuchtmittel müssen direkt zum Händler oder an Sammelstellen gebracht werden um sie zu entsorgen.
  • Getränkekartons gehören in den Hausabfallsack.
  • Flaschen aus Glas kann man bei den Gemeinde Annahmestellen entsorgen. Beachte dass Trinkgläser, Schüsseln, Spiegel, Scheiben, Glühbirnen etc. nicht in die Glascontainer der Gemeinde geworfen werden dürfen sonst ist das Recycling erschwert oder sogar nicht mehr möglich.
  • Kompostiere, so kannst Du Geld sparen und gleichzeitig wird weniger Energie für die Verbrennung gebraucht.
  • Holz, Altholz können in Bauabfallanlagen entsorgt werden.
  • Kaffeekapseln sind sehr umweltschädlich und können an bestimmten Sammelstellen abgegeben werden. Bevorzuge normalen Kaffee.
  • Kork – Sammle Korken und bringe sie in bestimmte Restaurants oder Sammelstellen zurück.
  • Kunststoff ausser PET muss sachgerecht entsorgt werden, sonst belasten Sie die Umwelt massiv da sie sehr langlebig sind und gefährliche Substanzen enthalten.
  • Bio-Plastik verrottet, doch er muss im normalen Abfall entsorgt werden, da er mehr Zeit für die Verrottung braucht.
  • Mineralische Abfälle gehören nicht in den Haushaltkehricht. Details findest Du im Abfallkalender oder auf der Homepage Deines Wohnortes.
  • Öl, Altöl nicht in die Toilette oder Kanalisation. Kleine Mengen an Speiseöl und Ölgemische wie Salatsaucen, oder festes Bratfett  bis zu drei Deziliter kannst du in einem gut verschlossenen Gefäss im Haushaltsabfall entsorgen. Viele Gemeinden haben öffentliche Sammelstellen für Öle.
  • Benzin, Spiritus, Farben etc. sind Sonderabfälle und gehören fachgerecht entsorgt.
  • Papier wird in regelmässigen Abstanden von den Gemeinden abgeholt. Achte auf korrektes Sammeln.
  • PET In den Sammelcontainer gehören nur Flaschen mit dem PET-Recycling-Signet
  • Pneus (Altreifen) müssen bei Garagen, und im Fachhandel entsorgt werden.
  • Sonderabfälle können entweder bei den Entsorgungsstellen der Gemeinde oder des Kantons abgegeben oder bei den Geschäften die solche Produkte verkaufen.
  • Sperrgut – Brauchbare, saubere Gegenstände zb. mit „Gratis“ vermerken und vor die Türe stellen. Sammelstellen oder Sperrgutsammlungen brauchen Gebührenmarken.
  • Stahlblech / Weissblech Kann man bei den Gemeindesammelstellen abgeben.
  • Textilien und Schuhe sammeln und in Kleidercontainer oder  zu Sammlungen geben.
  • Alte Handys und Smartphones, aber auch andere kleine elektronische Geräte und auch Druckerpatronen lassen sich per Post entsorgen oder besser gesagt zum Recyceln schicken. Mehr dazu erfährst du hier.

ERNEUERBARE ENERGIEN

Wenn Du ein Haus baust, kaufst, umbaust befasse Dich mit Erneuerbaren Energien, es zahlt sich aus.

FAIRER HANDEL

Bevorzuge Produkte mit einem Label wie Max Havelaar oder Fairtrade – International. Falls der Händler keine fair gehandelten Artikel anbietet, fordere ihn dazu auf.


FANTASIE 

Entwickle selber eigene Ideen zum Schutze des Planeten und erzähle diese in Deinem Umfeld! Indem Du Deine Visionen umsetzt und teilst, wirkst Du! Lass uns Teilhaben an Deinen Geschichten und schreibe uns, hier haben wir für Dich und Deine Ideen Platz reserviert.


FARBEN

Verwende Naturfarben vom Spezialisten.


FISCHKONSUM

Esse Nüsse, Körner, Leinsamen oder Algen anstatt Fische um an gesunde Omega 3 Fettsäuren zu kommen. Wenn Du Fisch isst, dann als Exklusivität und nicht als tägliche Sandwich-Füllung. Statt Meeresfisch können Süsswasserfische aus unseren Seen gegessen werden. Zuchtfische sind auch keine Lösung, wegen der Medikamente, unzähligen wilden Fische die als Fütterung genutzt werden, immensen Abfälle und weiteren enorm zerstörerischen Auswirkungen. Wenn Zuchtfische gegessen werden dann unbedingt Bio. Eine Fisch APP erleichtert Dir den Einkauf. Sei ein kritischer Konsument. Frage nach.


FLEISCHKONSUM

Esse weniger oder kein Fleisch mehr. Ersetze Fleisch durch Gemüse, Pilze, Hülsenfrüchte und nicht durch Milchprodukte. Sie sind auch sehr problematisch. Wenn Du Fleisch kaufst, dann bevorzuge Bio-Fleisch und regionales Fleisch.


FRISCHHALTEFOLIE

Leider ein einmalig zu benutzendes Wegwerfprodukt. Es gibt eine tolle Alternative: Bienenwachstuch, auch Bee’s Wrap genannt. Man kann es leicht reinigen und so immer wieder verwenden. Dazu kann man das auch selbst herstellen.

GARTEN

Wenn Du einen Garten hast, so setze so viele verschiedene Pflanzenarten wie möglich und pflege sie nach biologischen oder biodynamischen Regeln. Benutze Regenwasser zum Giessen. Bevorzuge einen Handrasenmäher oder Sense anstelle von Benzinrasenmähern. Verwende Mutterboden und dünge mit biologischem Düngemittel am besten selbst produzierter Kompost. Verzichte auf Herbizide, Pestizide und vermeide Schneckenkörner und andere Gifte.


GAS

Ist als fossiler Brennstoff klimaschädlich. Man kann jedoch bei vielen Anbietern einen Biogas-Anteil dazu buchen. Aber Vorsicht, der entsteht zum Teil aus Biomasse-Anlagen, in denen Gülle verarbeitet wird.
Eine weitere tolle Möglichkeit ist Windgas. Dafür wird überschüssiger Ökostrom genutzt, um aus Wasser Wasserstoff zu gewinnen und diesen dem Erdgas beizumischen. Es gibt also Alternativen.


GELDANLAGEN

Mit Geldanlagen kann man eine Menge Einfluss nehmen. So gibt es zum Beispiel Fonds, die gezielt nur in sozial und/oder ökologisch nachhaltige Firmen investieren. Und das mit sehr guten ökonomisch nachhaltigen Ergebnissen.


GENTECHNIK

Seit 1996 werden gentechnisch veränderte Pflanzen kommerziell angebaut. Die erste genmanipulierte Nutzpflanze war die vom Konzern Monsanto entwickelte „Roundup-Ready-Soja“. Ihr wurden Gene von Bakterien und Viren eingefügt, um sie gegen das Monsanto – Unkrautvernichtungsmittel Roundup resident zu machen. Felder können somit nach Aussaat gespritzt werden ohne dass die Sojapflanze geschädigt werden. Der Einsatz von Roundup in Gentech-Anbaugebieten ist massiv angestiegen und diverse Unkräuter haben Resistenzen gegen Roundup entwickelt. Weitere Giftcocktails werden eingesetzt. Roundup steht im Verdacht, krebserregend zu sein und ist hochgiftig für Fische und Insekten.
In der Schweiz gilt ein Moratorium für GVO die kommerzielle Nutzung von Gentech-Pflanzen oder Tieren ist hier verboten. Ganz GVO-frei ist die Schweiz trotzdem nicht. Drei deklarationspflichtige genmanipulierte Maissorten und eine Sojasorte dürfen importiert werden sowie gentechnisch veränderte Futtermittelzutaten. Aufgrund des anhaltenden Widerstands der Konsumentinnen haben die Grossverteiler bisher auf den Verkauf solcher deklarierter Gentech-Produkte verzichtet oder sie nach Protesten aus den Regalen entfernt.
Verunreinigungen sind in der Schweiz und EU bis zu 0.9 % ohne Kennzeichnung erlaubt. Vor allem importiertes Fleisch oder Käse stammen oft von Tieren die mit Gentech-Futter gemästet wurden.

  • Kaufe biologische und möglichst lokal produzierte Lebensmittel.
  • Meide stark verarbeitete Produkte.
  • Engagiere Dich in Debatten um eine gentechfreie und ökologischere Landwirtschaft.
  • Blicke hinter scheinheilige Versprechen: Gentech ist kein Mittel zur Bekämpfung oder gar Beseitigung des Hungers auf der Welt. Gentech-Soja und Mais werden zu 80% als Futtermittel für die Fleisch Milch, Eier und Fischproduktion angebaut.

GETRÄNKE

Schraube den Wasserhahn auf und fülle Deine Wiederverwendbare Trinkflasche mit wertvollem Trinkwasser. In vielen Ländern ist das Leitungswasser sehr gut. Informiere Dich bei Deiner Gemeinde, ob Du Dein Trinkwasser auch trinken kannst, es ist der leichteste und effektivste Weg etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Wenn Du das nicht möchtest, dann bevorzuge Glasflaschen bei Deinem Kauf. Doch achte dass das Wasser nicht aus fremden Ländern stammt und enorme Reisen hinter sich gelegt hat mit dem Lastwagen oder sogar Frachtschiff. Bedenke dass auch das Waschen von Glasflaschen und die ganze Verarbeitung sehr viel Energie braucht. Vermeide so gut wie nur möglich Plastikgetränkeflaschen! Plastik sondert Hormonveränderndestoffe ab, welche bis zur Unfruchtbarkeit führen können.

HAAREWASCHEN

Hast Du Deine Haare schonmal mit Roggenmehl gewaschen? Nein, dann probier es doch einfach mal aus. Hier ein Video dazu das sehr gut beschreibt wie das funktioniert.


HAFERDRINK

Diesen großartigen Milchersatz kann man, genau wie Mandeldrink, sehr leicht selbst herstellen. Mit sehr wenigen Zutaten und kleinem Zeiteinsatz spart man so nicht nur Geld, sondern auch sehr viele Verbundkarton-Verpackungen. Die Schwebstoffe im selbstgemachten Haferdrink kann man sehr leicht mit einer French-Press herausfiltern kann.


HAUSHALTSGERÄTE

Schalte Geräte (zb. Kaffeemaschine) ganz aus wenn Du sie nicht brauchst und nicht auf Stand-by-Modus. Energieeffiziente Geräte zahlen sich aus.


HOLZ

Beachte Holzratgeber, bevorzuge einheimisches Holz oder aus dem nahen Ausland.

  • Achte bei Papier auf das Blaue – Engel – Zertifikat.
  • Wähle keinen FSC-Mix.
  • Verwende konsequent Recycling-Papier anstelle von Neuem Papier.
  • Verzichte auf Tropenholz, auch wenn es das FSC Siegel trägt auch bei Parkett.
  • Bevorzuge Möbel, die gar nicht oder mit ungiftigen Stoffen bearbeitet wurden.

HOTELPANTOFFELN

Vielleicht kennst du diese Frotteeschlappen, die es in manchen Hotels gibt. Am besten ist es natürlich, sie nicht anzurühren. Wenn du sie doch benutzen willst, dann nimm sie doch mit und nutze sie immer wieder auf späteren Reisen. Dann kommen sie noch zu einem einigermaßen nachhaltigen Leben.


HYGIENEPAPIER 

Ja, auch der Bereich ist wichtig. Denn beim Klo ist die Endstation des Recycling-Kreislaufs. Daher macht es unbedingt Sinn, Recycling-Toilettenpapier und nichts anderes zu verwenden. Warum sollten wir uns mit frisch gefällten Bäumen den Hintern abwischen? Die sollte man, wenn überhaupt, dort einsetzen, wo das Papier dann auch dem Recycling-Kreislauf erhalten bleibt. Darauf verzichte ich beim Toilettenpapier lieber. Gleiches gilt für alle anderen Hygienepapiere wie Küchenrollen, Taschentüchern und Servietten. Feuchtes Toilettenpapier lässt sich ersetzen durch ein selber hergestellten natürlichen DIY Popo-Spray in Kombination mit normalem Toilettenpapier. Hier geht es zur Anleitung.

INSEKTEN

Auch sie brauchen unsere Hilfe. So ist ein Insektenhotel im Garten eine gute Möglichkeit, Unterschlupf zu gewähren und ein Überleben zu sichern. Auch freuen sich die Insekten, wenn der Garten nicht zu aufgeräumt ist. So bietet z.B. ein alter Baumstamm guten Lebensraum. Und eine bunte Blumenwiese hilft ebenfalls nicht nur der Optik im Garten. Im Frühjahr freuen sich die Bienen besonders über den Löwenzahn, wir sollten ihn also blühen lassen.


INTERNET

Beim täglichen Surfen im Internet kannst du Bäume pflanzen! Anstelle Google & Co. die Einnahmen zu schenken, kannst Du als Suchmaschine Ecosia nutzen. Hierbei werden die Einnahmen in weltweite Aufforstungsprojekte investiert. Jeder 45 Klick ist ein Baum. Im Gegensatz zu den meisten anderen Suchmaschinen verkaufen sie Deine Daten nicht an Werbeträger und sie verwenden keine Tracker von Drittanbietern. Hier gehts zur Ecosia Suchmaschine

Fällt dir etwas ein? Dann sende uns eine Mail und wir bauen es ein.

KAFFEE UND KAKAO

  • Kaufe nur Bio und Fairtrade.
  • Bei Wildkaffee achte auf Fairtrade-Label.
  • Vergewissere Dich dass die Schokolade die Du kaufst kein Palmöl aus Regenwaldabholzung enthält.
  • Verwende nachfüllbare Kaffekapseln und vermeide herkömmliche Kaffekapseln.
  • Wer seinen Kaffee von Hand aufbrüht oder Filterkaffee mit der Maschine macht, kann mithilfe eines immer wieder verwendbaren Filters viel Papier sparen. Es gibt diese Filter aus Kunststoff und Edelstahl und sie funktionieren super.

KASSENZETTEL

sind leider durch die Druckart (Thermopapier) sehr stark mit BPA (Bisphenol A) belastet, so dass man sogar die Berührung meiden sollte. Daher gehören sie auch nicht ins Altpapier, sondern in den Restmüll. Wenn möglich, verzichtest du am besten auf den Druck, wenn es geht. Gleiches gilt für Fahrscheine, Flugtickets, Quittungen im Restaurant oder am Geldautomaten.


KAUGUMMI

Die meisten Kaugummis basieren auf petrochemischen Kunststoffen. Daher dürfen Kaugummis auf gar keinen Fall in den Biomüll oder einfach so in die Umwelt, da sie sich extrem langsam abbauen und für Tiere, die sie schlucken, tödlich sein können. Wenn du lieber nicht auf Kunststoff kauen möchtest: es gibt auch biologisch abbaubare Bio-Kaugummi


KINDER

  • Frag Deine Eltern ob sie auch Vegetarische/Vegane Gerichte zubereiten.
  • In der Schule kannst Du den Lehrer fragen ob Ihr Themen zum Umweltschutz durchmachen könnt.
  • Du kannst selber Vorträge zu diesem Thema machen.
  • Beim Spielen brauchst Du nicht immer das Neuste.

KLEIDER

  • Wie viele Kleider brauchst Du wirklich?
  • Kaufe Qualität anstelle vieler Kleidungsstücke.
  • Organisiere Kleiderpartys um Kleider auszutauschen – das macht Freude!
  • Die Kunststoffe in der Kleidung gelangen über die Wäsche in die Flüsse und Meere, daher sollte sie möglichst frei von Kunstfasern sein. Siehe auch Mikroplastik.

KLOPAPIER

Steige um auf Recycling-Klopapier mit dem Umweltsiegel „Blauer Engel“.


KNÄCKEBROT-REZEPT

  1. ZUTATEN: 120g Dinkelmehl, 120g Haferflocken, 100g Sonnenblumen- oder Kürbiskerne es kann auch eine Kernenmischung verwendet werden. 50g Leinsamen, 50g Sesamsamen, 1TL- 1.5TL Salz, 2EL Öl (Sorte je nach Vorlieben und Wunsch), 5dl Wasser
  2. ZUBEREITUNG: alles in einer Schüssel mit einem Löffel mischen – ergibt ca 800g Masse, diese Masse ca. 10 Minuten stehen lassen. Anschliessend auf 2 Kuchenbleche, die mit Backreinpapier (kann wiederverwendet werden) belegt sind mit einem Spachtel, oder Löffel ca 2-3mm dünn ausstreichen.Bei 160 Grad – 170 Grad 60 Minuten lang backen.
  3. Tipp. Bei Umluft nur 155 Grad den Backofen einschalten. Für schöne Stücke nach ca 15 Minuten schneiden oder nach der Backzeit kann man das Knäckebrot auch gut in Stücke brechen.

KOCHEN

  • Benutze einen Deckel beim Kochen.
  • Koche Wasser erst im Wasserkocher und leere das heisse Wasser in den Kochtopf.
  • Dampfkochtöpfe sparen bei einer Garzeit von mehr als 40 Minuten 50% Energie gegenüber anderen Kochtöpfen
  • Es gibt Wärmeisolierte Pfannen die den Stromverbrauch senken.
  • Benutze Pfannen welche die gleiche Grösse haben wie die Kochplatte.
  • Schalte den Kochherd oder Backofen vorzeitig aus und nutze die Restwärme um das Essen fertig zu garen.
  • Heize den Backofen nicht vor, oder nutze dieses Vorheizen um etwas anderes zu erwärmen.

KORK

Ist immer noch die beste Art, eine Weinflasche zu verschließen. Die Bauern, die die Korkeichen ernten, leisten einen nachhaltigen Beitrag zur Biodiversität, da die Korkeichenwälder viele Tiere beheimaten. Der Kork selbst wird sehr schonend geerntet, ohne dem Baum größeren Schaden zuzufügen.
Kork eignet sich auch gut als veganer Lederersatz, zum Beispiel für Gürtel und Geldbörsen.


KÖRPERPFLEGE

Wasche Dich grundsätzlich mit Wasser und nur unter den Achseln, zwischen den Beinen, im Schambereich mit Seife. Die Haare brauchen nicht täglich mit Shampoo gewaschen zu werden. Es gibt sogar Menschen die verzichten ganz auf Shampoo der Gesundheit und Umwelt zu liebe. Noemi wäscht ihre langen Haare oft auch mit Roggenmehl die genaue Anwendung findest Du hier. Wenn Du Körperpflegeprodukte verwendest, bedenke, dass Dein Körper wie ein Schwamm ist oder eine Lunge. Er nimmt alles auf was Du ihm aufträgst, was Du ihm gibst, und womit Du Dich wäschst, schau dass es natürlich ist womit Du Deinem Körper Gutes tust. Für die Hautpflege kannst Du zB. auch einfach mal Kokusnussöl verwenden, vorallem gegen Zecken im Sommer ist das ein natürliches Mittel das schon vielen geholfen hat.


KOSMETIK

Frage Dich, welche Produkte benötigst Du wirklich.
Bedenke, dass auch Kosmetik ein riesen Profitgeschäft ist. Vertraue nicht blind was Du Dir auf die Haut/Haare schmierst.
Bevorzuge Natürlichkeit und natürliches. Anteile davon was Du Dir auf Deine Haut/Haare streichst, landet in deinem Körper. Sogar Babys werden heute schon mit industriellen chemischen Verbindungen geboren. Bei 99% von 100000 chemischen Substanzen die in Europa kommerziell genutzt werden, ist nicht bekannt was dies für Auswirkungen auf den Menschen und die Umwelt hat und haben wird. Deine Produkte sollten unbedingt frei von Mikroplastik und mineralischen Ölen sein. Hier findest Du eine informative PDF von Greenpeace. Und natürlich sollten Deine Kosmetikprodukte auch nicht an Tieren getestet worden sein.


KÜHLSCHRANK

  • Der Kühlschrank sollte nicht neben einer Heizung, Herd, Geschirrspüler, Waschmaschine, oder im Sonnenlicht stehen. Wenn er doch einer solchen Wärmequelle ausgesetzt ist nützt ein angebrachter feuerfester Dämmstoff.
  • 7 Grad Celsius im Kühlschrank, Minus 18 Grad im Gefrierfach reichen völlig.
  • Der Kühlschrank sollte nicht zu gross sein wenn Du alleine bist.
  • Fülle den Kühlschrank nur bis zu 70%
  • Taue Lebensmittel im Kühlschrank auf.
  • Lasse heisse Gerichte erkalten, bevor Du sie in den Kühlschrank stellst.
  • Achte darauf, dass Du ein Gerät hast mit der Klassen Bezeichnung A++ oder A+++.

KUNSTSTOFF

Vermeide diese drei giftigsten Kunststoffe: Polyvinylchlorid (PVC), Polycarbonat und Styropor. Verzichte wann immer möglich auf Getränke aus PET oder anderen Kunststoffflaschen. Vermeide Kunststoffe generell.

LICHT 

Schalte Licht aus, wenn Du es nicht brauchst. Investiere in LED-Lampen.


LADEKABEL  

Verbrauchen Strom sobald sie in der Steckdose stecken, auch wenn kein Gerät zum Laden angeschlossen ist. Darum zieh den Stecker raus, wenn Du nicht auflädst.

MILCH

  • Vermindere Deinen Milchproduktekonsum. Milch ist die Nahrung für Babykälber, warum sollte das gut sein für den Menschen? Hier ein Info Link.
  • Gehe lieber mehr an die Sonne um Deinen Vitamin D Spiegel zu erhöhen, das ist dringend notwendig für die Calciumaufnahme und Knochengesundheit
  • Esse statt Milchprodukte möglichst täglich grüne Blattsalate und/oder Gemüse, um Ihren Calciumbedarf zu decken.
  • Ziegenmilch und Schafsmilch werden von vielen Menschen besser vertragen als Kuhmilch.
  • Ersetze Kuhmilch mit pflanzlichen Milchsorten wie zB. Hafermilch.
  • Kaufe wenns geht regionale Bio Produkte.
  • Ersetze bei einer vegetarischen Ernährung Fleisch nicht durch Milchprodukte.
  • Verzichte auf Margarine und achte zumindest darauf, dass sie nicht aus Palmöl hergestellt ist.

MIKROPLASTIK

Eine Seuche! Die winzigen Partikel können nicht aus dem Wasser gefiltert werden und gelangen so in die Meere. Und dort dann auch in unsere Nahrungskette. Lecker! Jeder von uns isst in einer Woche eine Kreditkarte Plastik… Wie das geht?
Wir nehmen Mikroplastik über das Essen, Trinken, über die Haut und das Atmen auf.
Was verursacht Mikroplastik?

  • Abrieb von Pnös und Schuhen verursachen Mikroplastik. Für Plastikschuhsolen gibt es bereits Alternativen, schau Dich hier um ob Du die für Dich passenden nachhaltigen Schuhe findest. Auch in der Autoindustrie tut sich was. In Abklärung sind zB. Pnös aus Löwenzahn.
  • Müll der in der Natur entsorgt wird und in immer kleinere Stücke zerfällt, wird irgendwann zu Mikroplastik. Deshalb sind CleanUps wichtig. Nimm doch beim nächsten Spaziergang eine Mülltüte mit und räum ein wenig auf. Es macht Spass.
  • Achte darauf, wenn Du Kleider kaufst auf natürliche Materialien. Wenn Du synthetische Kleider wäschst, so verursachst Du auch Mikroplastik.
  • Vermeide Peelings und Duschgel mit Plastikkügelchen. Bedenke, dass auch Zahnpaste oder Duschgel Plastik enthalten kann. Hier ein Link zu einer PDF von BUND bezüglich Mikroplastik in Pflegeprodukten.

MINDESTHALTBARKEITSDATUM

Dieses Datum sagt, wie lange etwas mindestens haltbar ist. Viele Produkte sind aber weit über dieses Datum hinaus haltbar. Also einfach mal schauen, ob es noch gut aussieht und gut riecht und den eigenen Sinnen vertrauen. Meistens steht dem Verzehr nichts im Wege. Die Verschwendung von Lebensmitteln, ein großes Problem unserer Zeit, das wird so deutlich reduziert.


MOBILITÄT

  • Reduziere das Fliegen auf ein Minimum. Fahre innerhalb von Europa lieber mit der Bahn.
  • Wenn Du ein Auto brauchst, so wähle eines der bestmöglichen Energieklasse und fahre energieeffizient.
  • Carsharing oder Fahrgemeinschaften bilden.
  • Setze Dich für Fahrrad und fussgängerfreundliche Städte ein.
  • Lass den Motor nicht unnötig laufen.
  • Bevorzuge Zweiradantrieb, da es weniger Benzin braucht und weniger Treibhausgase entstehen als bei Allradantrieb.
  • Schau Dir die Auto-Umweltliste des VCS vor dem Autokauf an.
  • Gehe wenn möglich zu Fuss oder mit dem Fahrrad. Geniesse die Fahrradfahrt oder den Spaziergang als sportliche und gedankliche Auszeit, anstatt das Auto zu nutzen. Tue Dir was Gutes!

MÜLLTRENNUNG (vorwiegend Deutschland Infos-Informiere Dich genau)

  • Arzneimittel: in manchen Gemeinden können diese an Apotheken zurückgegeben werden oder die Städte stellen spezielle Möglichkeiten an den Wertstoffhöfen zur Verfügung. Arzneimittel dürfen auf keinen Fall im Abfluss oder in der Toilette entsorgt werden, da viele Wirkstoffe von den Kläranlagen nicht abgefangen werden können.
  • Batterien: auf keinen Fall in den Müll, sondern zu den Sammelstellen im Handel oder beim Wertstoffhof
  • Elektrogeräte und Elektronik: siehe Elektronik
  • Energiespar- und LED-Lampen gehören nicht in den Müll, sondern zum Wertstoffhof
  • Glas: bitte in die Glascontainer, nach Farben sortiert. Besonders das farblose Glas wird durch den Einwurf anderer Farben für farbloses Glas unbrauchbar. Andere Farben, für die es keinen eigenen Container gibt, können zum Grünglas gegeben werden, da dieses die Fehlfarben am besten verkraftet.
  • Kunststoff / Plastik: gehört in die Wertstofftonne oder den Gelben Sack (wenn es Verpackungen sind). Möglichst so, dass die verschiedenen Materialien leicht trennbar sind. Zum Beispiel muss man dafür den Alu-Deckel vom Joghurtbecher oder auch den Verschluss von der Zahnpastatube trennen und keine Sachen ineinander stopfen.
  • Metall: kleinere Metallteile, z.B. Dosen, gehören in den Gelben Sack (Achtung, Getränkedosen haben oft Pfand). Größere Metallteile werden oft getrennt gesammelt und gehören auf keinen Fall in die Restmülltonne.
  • Papier: Wie Glas ist es sehr effizient zu recyceln und gehört damit unbedingt in die entsprechenden Sammelbehälter. Das rettet so manchen Baum
  • Problemmüll wie alte Farbreste, Chemische Abfälle wie Pflanzenschutzmittel etc. gehören auch nicht in den Restmüll. Die Städtischen Entsorgungsbetriebe halten dafür Lösungen parat. In der Schweiz kann vieles auch in den Einkaufszentren zurückgebracht werden.
Fällt dir etwas ein? Dann sende uns eine Mail und wir bauen es ein.

OBST UND GEMÜSE

  • Kaufe saisonal, regional und Bio.
  • Freilandproduktion sollte dem Treibhausprodukt vorgezogen werden.
  • Es gibt Bio-Gemüse- und Früchteabos aus der Region.

OSTEREIER

Es gibt zum Färben tolle Naturfarben in Bio-Qualität. Noch besser ist es, die Eier mit Zwiebelschalen, Rotkohl (Blaukraut), Rote Beete, Karotten, Kurkuma, Spinat, Bärlauch zu färben – das werden bunte Eier und garantiert frei von giftigen Zusatzstoffen.

PALMÖL

  • Achte bei Körperpflegeprodukten und Lebensmitteln darauf, dass sie kein Palmöl enthalten. Beachte dass Palmöl oft auch als „pflanzliches Öl oder Fett“ bezeichnet wird.
  • Unterstütze Umweltschutzorganisationen für den Erhalt von Urwald.

PAPIER

  • Spare Papier
  • Hast Du schon mal ein Geschenk mit Zeitungspapier verpackt? Oder bereits gebrauchtes Geschenkspapier wiederverwendet?
  • Kaufe nur Recycling-Papier
  • „Keine Werbung“ auf Deinem Briefkasten montieren
  • Drucke beidseitig
  • Leihe Bücher und Zeitschriften aus, anstelle sie immer neu zu kaufen
  • Verwende Einkaufstüten mehrere Male

PARTYS UND FESTE

  • Lass die Gäste ihr eigenes Geschirr mitbringen oder frage die Gäste, wer mithilft, Geschirr abzuwaschen, um Einweggeschirr zu vermeiden. Erkläre in Deiner Rede, weshalb du auf Fleisch verzichtest und wieso du auf Nachhaltigkeit setzt und darum das Fest anders organisiert ist. Du wirst sehen, es werden interessante Gespräche entstehen und Deine Gäste lernen sich auf eine neue Art und spielerisch kennen, wenn sie sich zB. in der Küche beim Abwaschen unterhalten. Probier es aus, wir haben schon grossen Spass so erlebt!
  • Verwende keine Röhrchen, es gibt zB Glasstrohhalme.
  • Verwende wiederverwendbare Getränkeflaschen
  • Bezeichne die separate Abfallbehälter mit GLAS, DOSEN, PLASTIK, PET, GRÜNABFÄLLE etc., damit bereits richtig entsorgt wird.
  • Bevorzuge Topfblumen den Schnittblumen
  • Sammle Laub, Äste Gräser und Steine und mache Deinen Tischschmuck selber.
  • Benutze Bildbände oder Zeitschriften die Du nicht mehr brauchst als persönliches Geschenkpapier.
  • Verwende Kerzen aus Stearin oder Bienenwachs.
  • Miete Deinen Weihnachtsbaum im Topf.

PLASTIK

Zum einmaligen Gebrauch, sogenanntes Single-Use Plastik, muss unbedingt vermieden werden. Egal ob als Plastiktüte beim Einkaufen oder am Obststand, bei Verpackungen, Einweggeschirr, Löffel beim Eis essen oder in Form von Strohhalmen. Es ist alles eine unnötige Ressourcenverschwendung und überflüssiger Müll, der vor allem den Tieren in den Gewässern schwer zu schaffen macht und mit der Nahrung in unserem eigenen Körper landet.


POST

E-Mail statt Brief – solche oder ähnliche Aktionen bieten viele Unternehmen, zum Beispiel Versicherungen. Weniger Druck und Papier, weniger Transport. Und viele Unternehmen geben von ihrer Einsparung etwas ab in Form einer Spende für ein Naturschutz-Projekt.

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RASIEREN

  • Einmalrasierer sollten tabu sein – für Männer genauso wie für Frauen. Probier stattdessen mal den guten alten Rasierhobel aus, mit einer Wechselklinge nur aus Metall. So kannst Du sehr viel Plastik sparen.
  • Beim Rasierschaum lässt sich sehr viel Verpackungsmüll einsparen, wenn man mit dem Pinsel den Schaum aus Rasierseife selbst aufschlägt. Bitte möglichst ohne Palmöl.

REINIGUNG

  • Wähle ökologische Reinigungsmittel und solche die schnell biologisch abbaubar sind.
  • Entscheide Dich für Produkte die in dem Land wo Du bist hergestellt wurden.
  • Vermeide Produkte mit der Bezeichnung „ätzend“ „giftig“ „Vorsicht“.
  • Verwende wiederverwertbare Putzmittel.
  • Nutze Farblosen Essig zum sanften Entkalken.
  • Putze Fenster mit einem Teil Essig auf vier Teile Wasser.

REISEN

  • Mach weniger, aber längere Fernreisen. Erfülle Dir nur echte, grosse Traumziele.
  • Verzichte für längere Strecken auf das Auto. Der Zug ist für die meisten Destinationen in der Schweiz und in Europa eine gute Alternative. Miete vor Ort ein Auto, wenn Du es brauchen solltest.
  • Unterstütze ökologische und gemeinnützige Tourismusbetriebe.

SAMMELN

Nimm auf deinen Spaziergang eine Tüte mit, um liegengebliebenen Abfall einzusammeln und danach artgerecht zu entsorgen. Danke dir! So sensibilisierst du auch andere. Versuche es – der Effekt ist erstaunlich.


SILVESTER

Silvesterböller und Raketen erzeugen neben Lärm und Müll auch extrem viel Feinstaub in der Luft. 17% der im Jahr durch Straßenverkehr erzeugten Menge Feinstaub werden in wenigen Stunden um den Jahreswechsel in die Luft gejagt. Dazu stört die Geräuschkulisse viele Haus- und auch Wildtiere. Und man verpulvert im wahrsten Sinne des Wortes unglaublich viel Geld. Überleg Dir ob das für Dich so stimmig ist.


STAND-BY

Wenn wir alle darauf verzichten und zum Beispiel mit schaltbaren Steckdosenleisten richtig abschalten, können ein paar Kraftwerke eingespart werden, und den Geldbeutel schont es auch noch. Auch Ladekabel und Ladegeräte, z.B. für Handys und Tablets, verbrauchen Strom, wenn kein Gerät angeschlossen ist, sie aber in der Steckdose bleiben.


STROHHALME

aus Plastik? Bitte nicht! Getränke kommen sehr gut auch ohne Strohhalme aus. Zudem gibt es gute Alternativen aus Glas, Bambus, Stroh oder Edelstahl. Wenn es doch der einmalige Gebrauch sein muss, gibt es sie auch als Nudeln. Jedes Stück Plastik, das nur einmal benutzt wird, erhöht unsere Müllberge an Land und im Wasser. An den Stränden am Mittelmeer finden wir jeweils unzählige Strohhalme die in den Bächen und Flüssen von Partys bis ins Meer gelangen.


STROM

Windkraft und Solarenergie sind Alternativen. Achte beim Hausbau darauf woher Dein Strom kommt. Du kannst zudem sehr viel Geld sparen.


SUCHMASCHINE

Ecosia.org – schon mal gehört? Die Suchmaschine im Internet, die für die Suchvorgänge Bäume pflanzt.

TASCHENTÜCHER

Hatschi Gesundheit! Bevorzuge Recycletes Papier. Alternativ zum Einmalprodukt sind die waschbaren Taschentücher aus Biobaumwolle oder Hanf eine gute Möglichkeit, wenn man nicht gerade hochinfektiös ist.


TEE

  • Kaufe nur Tee mit Fairtrade-Label.
  • Bevorzuge Bio-Tee.
  • Am Besten ist loser Tee, der im Teesieb oder ähnlichem aufgegossen wird.

TEXTILIEN

  • Achte auf Kunststoff freie Kleidung. Die Mikroplastikteile gelangen über das Waschen in die Umwelt und verteilen sich über die Luft.
  • Achte auf Qualität anstelle Quantität.
  • Bevorzuge Baumwolle aus fairem Handel, Bio und Öko-Tex Standard
  • Vermeide Kleidungsstücke die mit Schmutz abweisenden Imprägnierungen versehen sind.
  • Färbemittel finden sich am meisten in schwarzen Kleidungsstücken. Wann immer es geht sollte schwarze Kleidung gemieden werden.
  • Baumwolle wird mit enormen Pestiziden behandelt was schlimme gesundheitsschädigende Auswirkung auf die Arbeiter, und Umwelt haben. Achte und kaufe BIO-Baumwolle.
  • Unterstütze Detox-Kampagnen

TOILETTENPAPIER

Ja, auch der Bereich ist wichtig. Denn beim Klo ist die Endstation des Recycling-Kreislaufs. Daher macht es unbedingt Sinn, Recycling-Toilettenpapier und nichts anderes zu verwenden. Warum sollten wir uns mit frisch gefällten Bäumen den Hintern abwischen? Die sollte man, wenn überhaupt, dort einsetzen, wo das Papier dann auch dem Recycling-Kreislauf erhalten bleibt. Darauf verzichte ich beim Toilettenpapier lieber. Gleiches gilt für alle anderen Hygienepapiere wie Küchenrollen, Taschentüchern und Servietten.

Feuchtes Toilettenpapier lässt sich ersetzen durch ein DIY Popo-Spray in Kombination mit normalem Toilettenpapier. Hier geht es zur Anleitung.


TREND

Manche Unternehmen bauen den Bereich Nachhaltigkeit ohne echtes Engagement aus. Informiere Dich gut und hinterfrage.


TRINKWASSER

Unser Leitungswasser ist in Deutschland das am besten überwachte Lebensmittel und in vielen Orten besser als manches Mineralwasser, das in Flaschen verkauft wird. Man tut sich selbst und der Umwelt also einen Gefallen, wenn man Leitungswasser trinkt, egal ob man dadurch Glas-Pfandflaschen oder Einweg-Plastik-Pfandflaschen einspart.

UPCYCLING

Das ist im Wesentlichen, wenn man aus Resten oder Abfällen, aber auch aus kaputten Gegenständen, etwas Neues mit anderer Funktion macht. Schau hier machen wir aus alten Glasflaschen, die wir beim Müllsammeln in der Natur finden, zB. Schmuck, Vasen und Kerzenständer.

VALENTINSTAG

Für viele ein Tag der Liebe, für andere ein Tag des Kommerzes, für manche ein Tag der Verliebten.. Wenn du etwas verschenkst, achte darauf dass es aus dem Land stammt wo Du wohnst. Bedenke, dass Rosen oft mit wenig Nachhaltigkeit aus dem Ausland kommen und zumindest ein Fairtrade Siegel tragen sollten, wenn du sie kaufst. Für Schokolade gilt ähnliches. Wie wäre es mit Zeilen die von Herzen kommen, einem Gedicht, oder etwas selber Gebasteltes?


VEGAN / VEGETARISCH

  • Wer auf tierische Nahrungsmittel verzichtet tut etwas für die Umwelt und sich selber.
  • Fleischverzicht sollte nicht mit Milchprodukten und Eiern ersetzt werden. Gemüse, Hülsenfrüchte, Pilze und andere Ersatzprodukte sind Alternativen zu Fleisch.
  • Die Zutatenliste bei Fertigprodukten sollten beachtet werden.

VERERBEN

In einem Testament kann man Ordnung und Klarheit schaffen was mit dem Erbe geschehen darf.


VERPACKUNG

  • Verwende anstelle von Plastikbeuteln oder Plastikfolien wiederverwendbare Wachstücher. Die lassen sich übrigens auch gut selber herstellen.
  • Bringe deine Einkaufstüten zum Einkaufen von Zuhause mit.

VÖGEL

Sie freuen sich, wenn wir ihnen Nistkästen aufstellen und im Winter Futterhäuschen. Viele Arten sind mittlerweile darauf angewiesen, und das nicht nur im Winter.
Füttere keine Enten mit Brot, sie können das nicht richtig verdauen und leiden darunter, auch wenn sie es derart verschlingen, ist es nicht gut für sie und sie können sogar daran sterben.

WASSER

  • Ist für uns selbstverständlich, es kommt in bester Qualität und schier unerschöpflich aus der Leitung. Trotzdem sollten wir sparsam mit dem wertvollen Nass umgehen. Es ist doch nicht unendlich vorhanden und die Aufbereitung und Bereitstellung ist aufwendig und verbraucht Energie. Daher sind wassersparende Armaturen neben wassersparendem Verhalten sehr sinnvoll.
  • Oft verwenden wir warmes Wasser, obwohl es gar nicht notwendig ist. Besonders passiert das beim Händewaschen an Einhebelmischern. Häufig ist man mit dem Waschen schon fertig, bevor überhaupt warmes Wasser aus dem Hahn kommt. Verbraucht wurde es aber trotzdem, es blieb nur ungenutzt in der Leitung hängen.
  • Nicht sinnlos Wasser laufen lassen.
  • Duschen statt baden.
  • Toilettenspülung, Duschknöpfe und Wasserhähne erneuern/erneuern lassen. Luftsprudler installieren. Tropfende Hähne reparieren.
  • Keine Abfälle ins WC werfen. Das belastet die Gewässer und kann Trinkwasser verseuchen.
  • Iss weniger Fleisch. Für die Herstellung eines Hamburgers werden mehr als 2400 Liter Wasser verbraucht, für ein Kilo Rindfleisch sogar 15 000 Liter.
  • Lass Abwaschmaschinen nie halb leer laufen.
  • Benutze gesammeltes Regenwasser zum Blumengiessen.
  • Verwende im Garten Pflastersteine statt Teer.
  • Bevorzuge Leitungswasser zum Trinken (Schweiz).
  • Unterstütze Organisationen die sich für die gerechte Nutzung des Wassers einsetzen und gegen die Privatisierung sind.

WEIN

Kaufe BIO-Wein aus der Region, aus dem nahen Ausland. Das Sortiment wächst stetig. Es sollte nicht Wein von Übersee sein.


WASCHEN

  • Waschen stellt eine Umweltbelastung dar, vor allem, wenn man normale Waschmittel benutzt. Aber auch durch den Wasser- und Energieverbrauch. Kleidung sollte daher nicht unnötig oft gewaschen werden und Waschmittel sollten umweltfreundlich sein und verhalten dosiert werden. Zum Weichspüler findest du einen eigenen Eintrag. Als Ersatz für Waschmittel lassen sich Efeu oder Kastanien einsetzen. Einfach mal ausprobieren.
  • Verwende Seifenstreifen anstelle von Waschflüssigkeiten. Wasche Kleider nur dann, wenn es wirklich nötig ist, um Mikroplastikteilchen aus den Kleidern im Abwasser zu minimieren.
  • Gerade beim Waschen von Kunstfaser-Kleidung, speziell Fleece, werden viele Mikrofasern ins Abwasser gegeben, die in den Kläranlagen nicht herausgefiltert werden und so in Flüsse und Meere gelangen. Es gibt Waschsäcke, die diese Fasern auffangen und für eine Entlastung der Gewässer sorgen.
  • Wasche 60 Grad anstelle von 90 Grad. Und nutze lieber 30 Grad anstelle von 40.
  • Lüfte die Wäsche anstatt sie zu waschen, manchmal reicht das.
  • Wäschetrockner sollten vermieden werden.
  • Lass die Waschmaschine nicht halb leer laufen.
  • Nutze die Spareinstellung falls Deine Maschine das hat.
  • Reduziere die Seifenmenge, wenn es der Verschmutzungsgrad der Wäsche zulässt.
  • Verwende ökologisch einwandfreie Produkte, die auch sparsam verpackt sind.
  • Verwende biologisch abbaubare Seifenlauge natürlicher Herkunft, ohne Duftstoffe und möglichst ohne den Zusatz von Farbstoffen und Phosphaten. Vermeide chlorhaltige Bleichmittel und genetisch modifizierte Enzyme.

WASCHMASCHINE / TUMBLER

Achte auf die Klassen Bezeichnung A++ oder A+++.


WASSERKOCHER

Wasserkocher sind in der Regel energieeffizienter, als wenn Du das Wasser in einer Pfanne auf dem Kochherd erhitzt.


WASSERFLASCHE

Trinke wenn möglich Leitungswasser. Wir können dazu, mit einer wiederverwendbaren Flasche, zum Beispiel aus Glas oder Edelstahl, die wir besonders auf Reisen dabeihaben, viel Geld und noch mehr Plastikmüll einsparen.


WASSERKOCHER

Tolle Sache. Leider wird es oft zu gut gemeint und es wird mehr Wasser erhitzt als benötigt, wodurch der Strombedarf steigt. Also immer nur so viel Wasser heiß machen, wie man gerade braucht.


WEICHSPÜLER

Bitte nicht den herkömmlichen Weichspüler verwenden. Entweder ein Produkt mit Umweltsiegel, das ohne mineralölbasierte Inhaltsstoffe auskommt, oder Essig. Das macht die Wäsche ebenfalls weich und der Essiggeruch verschwindet. Für guten Duft eventuell etwas Duftöl hinzufügen.


WEINACHTSBAUM

Jedes Jahr geht es allein für den deutschen Bedarf rund 30 Millionen Weihnachtsbäumen an den Kragen. Ein Wahnsinn, der nicht sein muss. Es gibt schöne alternative Weihnachtsbäume aus Holz. Wenn es doch ein echter sein soll, warum nicht einer, der im Topf aufgewachsen ist und so mehrere Jahre das Fest der Liebe verschönern kann, bevor er irgendwann dafür zu groß ist. Einen Artikel zum Mieten und Kaufen von Bäumen im Topf findest du hier.


W-LAN

Nebst weniger Energie, strahlt das Gerät auch nicht, wenn du es ausschaltest. Schalte auch die Devices auf Flugmodus, um auch die NB als Strahlungsquelle wegfallen und dadurch auch weniger Strom gebraucht wird.


WOHNEN

  • Kaufe ein Thermometer und nutze Deinen Pullover. Gewöhne Dich an eine niedrige Raumtemperatur.
  • Spare Heisswasser beim Abwasch, Körperpflege und der Reinigung.
  • Weniger Wohnfläche kann bedeuten dass Du mehr Freiheit für anderes hast.

Fällt dir etwas ein? Dann sende uns eine Mail und wir bauen es ein.

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ZÄHNEPUTZEN

Das Wasser sollte man währenddessen abstellen und nur zum Ausspülen wieder laufen lassen. Oder einen Becher benutzen.


ZAHNBÜRSTE

Schon mal an die Variante aus zertifiziertem einheimischem Holz oder Bambus mit biologisch abbaubaren Borsten gedacht? Wäre wieder ein Stück weniger Plastik!


ZAHNPASTA

Es gibt hervorragende Zahncremes aus natürlichen Inhaltsstoffen. Auch die Zahnputztabletten sind eine gute Alternative zur Müllvermeidung.


ZIGARETTEN

Entsorge Zigarettenstummel im Abfalleimer oder in dafür vorgesehene Behältnisse. Gutgemeinte Gulli-Enstorgungen sind leider Gift für unsere Gewässer. Fische verenden an den enthaltenen Giftstoffen, wenn Du die Kippe zB. in ein Aquarium wirfst. Stell Dir somit die Auswirkungen in der Natur vor bei derart vielen Zigarettenstummeln die Tagtäglich am Boden landen. Die Filter enthalten zudem Kunststoffe die nicht abgebaut werden können in der Natur. Auch werden die Zigarettenstummel von Tieren und manchmal sogar Kindern gegessen mit tragischen Folgen.