Gesellschaftliche Verantwortung

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Das Konzept der gesellschaftlichen Verantwortung für einen überbevölkerten Planeten muss neu erfunden werden.

Die gesetzlichen Grundlagen zur Verwaltung der Hochsee müssen gestärkt werden. Im Moment ist es so, dass wenn Staaten das UN-Seerechtsübereinkommen unterzeichnen, sind sie an dessen Vorschriften gebunden. Ebenso müssen sie mit ihrer Unterschrift Mitglied in den regionalen Fischereiorganisationen werden, damit sie durch deren Regeln gebunden sind. Staaten die diese Abkommen nicht unterschrieben haben, brechen keine Gesetze. Das ist absurd. Es ist, als dürfe ein Räuber ungehindert in Häuser einbrechen weil er sich geweigert hat das Gesetz gegen Diebstahl zu unterschreiben. „Billigflaggen“ werden zum Fischfang verhökert und das juristische Schlupfloch an Mensch und Tier ausgenutzt.

Das Abkommen CCALMR Convention for the Conservation of Antarctic Livin Marine Resources, wurde bis heute von 31 Staaten unterzeichnet und soll vor allem sicherstellen, dass das Leben im Südpolarmeer gesund bleibt. Es wird nur so viel Fischerei zugelassen, wie es diesem Ziel entspricht und die Population von Pinguinen, Albatrossen, Robben und anderen Tieren wird genau überwacht. Eine solche Verwaltung brauchen wir, für die gesamte Hochsee, damit bindende Entscheidungen getroffen werden können, ganz gleich welche internationalen Übereinkommen und Verträge unterzeichnet wurden oder nicht.

Wir brauchen eine Charta für die Natur auf globaler Ebene.