Wind und Strömungen

04-popup

 

Die gewaltigen Meeresströmungen kann man sich vereinfacht so vorstellen; Wenn man auf eine Tasse Tee bläst, wird der Tee durch den Luftstrom bis an den Rand der Teetasse getrieben, wo er sich dann der Tasse entlang abwärts über den Boden zurück zum Ausgangsort bewegt.

Meeresströmungen bewegen sich durch den Wind und die unterschiedliche Wasserdichte. Oberflächenwasser fliesst in die Tiefe und wieder zurück. Die Bewegung kann bei Übersteigung der Schwellenwerte der Wassertemperatur oder Dichte gestört werden und sogar zum Stillstand kommen. Die Klimaerwärmung begünstigt einen solchen Stillstand. Dies hätte weitreichende Folgen für das Leben in den Ozeanen und auf der Erde. Wenn die Welt und somit die Meere sich erwärmen, führt dies zu geringer Umwälzung der Wasserschichten und dies wiederum zu grösseren Zonen wo nur wenig Sauerstoff vorhanden ist. Vor der Westküste Nordamerikas ist die Obergrenze der Wasserschichten mit geringem Sauerstoffgehalt bereits bis zu einhundert Meter näher an die Wasseroberfläche herangerückt. Bei starken Unwettern kommt es hier öfters zu massiven Fischsterben da die Fische, die in die sauerstoffarmen Schichten gespült werden, nicht überleben können. Es gibt zwei Klipppunkte, eines im Nordatlantik und das zweite im südlichen Polarmeer, wo gewisse Schwellenwerte der Wassertemperaturen oder Dichte nicht überschritten werden dürfen. Wir stehen knapp davor diese Punkte zu erreichen.

Vor 251 Millionen Jahren wurde durch eine ausser Kontrolle geratene globale Erwärmung ein Massensterben verursacht. Die Ozeane litten an Sauerstoffmangel und hoher Kohloendioxidkonzentration. Das Leben erholte sich, doch dauerte dies lange 5 Millionen Jahre.

Wir können unseren persönlichen Co 2 verbrauch minimieren und die Welt, wie wir sie heute kennen, bewahren: Let’s do it